9. Oktober 2007, 00:00
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Neues Konzept für bAV

Die Beratungsgesellschaft Kussmaul, Kuhnert & Kollegen, Unterschleißheim, hat eine neue Lösung zur Auslagerung von Pensionsrückstellungen im Rahmen der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) entwickelt.
Dieses eignet sich nach Angaben des Unternehmens insbesondere zur Umstrukturierung von Pensionszusagen und damit zur Auslagerung von Pensionsverpflichtungen aus der Bilanz.

Bisher am Markt befindliche Konzepte erfordern in ein der Regel ein Kapital in Höhe des etwa Zweifachen der Pensionsrückstellungen. Das neue Konzept sieht lediglich ca. das 1,3-fache vor. Darüber hinaus ist die Auslagerung in der Regel an die Leistung einer lebenslangen Rentenzahlung gebunden. Der neuartige Ansatz gewährleistet, dass die Flexibilität aus der ursprünglichen Pensionszusage durch die weiterhin bestehende Kapitalabfindungsoption erhalten bleibt.

Zudem besteht oftmals ein Nachhaftungsrisiko des Arbeitgebers, das gegebenenfalls im Anhang der Bilanz auszuweisen ist. Auch diese potentielle Einstandspflicht wird bei dem neuen Konzept vermieden. Dadurch werden beispielsweise die Unternehmensnachfolge wie auch Vertragsgestaltungen beim Unternehmensverkauf vereinfacht.

Voraussetzung für Vermittler, die ihren Kunden das Konzept anbieten wollen: Eine honorarpflichtige Bestandsaufnahme sowie Analyse der bestehenden Pensionszusage der zu beratenden Gesellschaft. (aks)

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