GRV: Millionen bei Lehman-Tochter angelegt

Gesetzliche Renten- und Unfallversicherung haben zweistellige Millionenbeträge bei der deutschen Tochtergesellschaft der insolventen US-Bank Lehman Brothers angelegt. Ein Verlust von Versichertengeldern sei aber nicht zu befürchten.

Ein Träger der gesetzlichen Rentenversicherung habe 44,5 Millionen Euro in Termineinlagen bei der deutschen Tochter der amerikanischen Bank, Lehman Brothers Bankhaus AG, angelegt. Auch Teile der gesetzlichen Unfallversicherung seien mit rund 56 Millionen Euro betroffen, berichtet die ?Frankfurter Allgemeine Zeitung?.

Der Finanzchef der Deutschen Rentenversicherung Rheinland, Karl-Josef Hussmann sagte gegenüber der ?Frankfurter Rundschau?, sein Institut habe seine derzeit eingefrorenen Rücklagen zu Zinssätzen zwischen 4,8 und 5,0 Prozent bei der deutschen Tochter der Lehman-Bank angelegt. Das Geld sei Ende Juli eingezahlt worden. Den Beitragszahlern sei ?kein Verlust? entstanden, da der Banken- Einlagensicherungsfonds für den Betrag gerade stehe.

Ob auch gesetzliche Krankenversicherungen Geld bei der US-Investmentbank angelegt haben, ist derzeit unklar. Das Gesundheitsministerium habe eine Anfrage gestartet. (hi)

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