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14. November 2008, 00:00
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Nürnberger: Mehr Beiträge, weniger Gewinn

Die Nürnberger Versicherungsgruppe hat in den ersten drei Quartalen des Jahres ihre Beitragseinnahmen um 3,7 Prozent steigern können, der Neuzugang ist jedoch leicht rückläufig und der Nachsteuergewinn um die Hälfte eingebrochen.

Die gebuchten Beiträge stiegen bis zum Stichtag 30. September auf 2,43 Milliarden Euro. Das Neugeschäft liegt mit 503 Millionen Euro knapp unter den 509 Millionen des Vorjahreszeitraums. Positiv entwickelte sich vor allem die Sparte Leben: Die gebuchten Beiträge waren rund fünf Prozent höher als im Vorjahr und liegen nun bei 1,62 Milliarden Euro. Das Neugeschäft legte ? vor allem dank der staatlich geförderten Produkte ? um 9,2 Prozent auf 318 Millionen Euro zu.

Auch in der Krankenversicherung konnte die Nürnberger leicht zulegen. Hier stiegen die Beiträge in den ersten neun Monaten um 4,3 Prozent auf 106 Millionen Euro, hauptsächlich durch Zusatzpolicen. In der Schaden- und Unfallversicherung veränderten sich die gebuchten Beiträge kaum (plus ein Prozent auf 699 Millionen Euro). Die Schaden-Kosten-Quote verringerte sich um einen Prozentpunkt auf 97,5 Prozent.

Aufgrund der Finanzmarktkrise ist der Wert der Kapitalanlagen nach Angaben des Versicherers um 17,43 Milliarden Euro zurückgegangenen, der Anlagestock der fondsgebundenen Versicherung sank seit Jahresbeginn um 1,22 Milliarden auf 3,90 Milliarden Euro. Das Vorsteuerergebnis ist von 107,1 Millionen Euro im Vorjahr auf 48 Millionen Euro eingebrochen. Analog zu anderen Versicherern wagt auch die Nürnberger keine Prognose für das Gesamtjahr zu stellen. (hi)

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