Ausbildung: Versicherer übernehmen mehr Azubis

In der Versicherungswirtschaft wird weiterhin ausgebildet. Zwar gestaltet sich die Suche nach geeigneten Bewerbern zunehmend schwierig. Wer jedoch ausgebildet wird, hat gute Chancen auf eine Übernahme, wie eine aktuelle Umfrage zeigt.

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So stieg die Ausbildungsquote der an der Umfrage beteiligten Unternehmen, die der Arbeitgeberverband der Versicherungsunternehmen in Deutschland (AGV) und das Berufsbildungswerk der Deutschen Versicherungswirtschaft (BWV) gemeinsam durchgeführt haben, im Jahr 2009 auf 6,4 Prozent (2008: 6,3 Prozent). Über 80 Prozent der Assekuranz bildet für den Eigenbedarf aus, 15 Prozent sogar gezielt darüber hinaus.

Allerdings mussten die Versicherer bereits letztes Jahr 4,5 Prozent der angebotenen Ausbildungsplätze unbesetzt lassen. Als Gründe werden sinkende Schülerzahlen und eine abnehmende Zahl der Bewerbungen pro Ausbildungsplatz genannt.

Wer indes eine Ausbildung abschließt, hat gute Chancen, übernommen zu werden. Knapp 77 Prozent des Nachwuchses werden danach weiterbeschäftigt. 2008 waren es noch knapp 72 Prozent.

Um geeignete Bewerber zu finden, nutzt die Assekuranz verschiedene Auswahlverfahren. 93 Prozent der Umfrageteilnehmer führen ein klassisches Bewerbungsgespräch durch, 83 Prozent setzen einen schriftlichen Test ein. Mündliche Tests, ob einzeln oder in der Gruppe, nutzen dagegen 62 beziehungsweise 54 Prozent.

Seite 2: Welche Qualifikationen die künftigen Azubis benötigen

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