Anzeige
13. September 2010, 13:57
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

bAV: Unternehmen kommen Info-Pflicht nicht nach

Obwohl Arbeitgeber aufgrund ihrer Fürsorgepflicht über Möglichkeiten zur betrieblichen Altersvorsorge (bAV) informieren müssen, beklagen 45 Prozent der Erwerbstätigen, keine Angebote zu bekommen. Vor allem Berufstätige mit einem Netto-Verdienst zwischen 1.000 und 2.000 Euro pro Monate gehen häufig leer aus, wie eine Umfrage im Auftrag des Versicherers Hannoversche Leben zeigt.

Geld-Turm-127x150 in bAV: Unternehmen kommen Info-Pflicht nicht nachDabei ist die Zustimmung der Umfrage zufolge ausgesprochen hoch, wenn bAV erstmal angeboten wird. 85 Prozent der mehr als 1.000 Befragten nehmen Vorsorgemöglichkeiten an, sofern diese bestehen.

Trotz dieser großen Bereitschaft sind viele unzufrieden mit der Qualität ihrer bAV-Beratung. Fast jeder zweite Berufstätige fühlt sich nicht ausreichend informiert. Zudem wissen 71 Prozent der Befragten, die kein Beratungsangebot erhalten haben, nicht, dass überhaupt ein Anspruch auf Entgeltumwandlung im Rahmen der betrieblichen Altersvorsorge besteht.

Der Umfrage nach sind vor allem Geringverdiener sich ihrer Rechte in der bAV nicht bewusst. Während bei den Befragten mit einem monatlichen Netto-Einkommen von mehr als 3.000 Euro immerhin fast die Hälfte über die Beratungspflicht des Arbeitgebers Bescheid weiß, sind bei den Kleinverdienern mit Netto-Einkommen unter 1.000 Euro 80 Prozent nicht informiert. (hb)

Foto: Shutterstock

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 6/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Berufsunfähigkeitsversicherung –Investitionen am Zweitmarkt –Personalplanung – Zweitmarkt

+ Heft im Heft: Cash.Special Investmentfonds

Ab dem 26. Mai im Handel erhältlich.

Cash.Special 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Best Ager – Rentenversicherungen – Riester-Rente – betriebliche Krankenversicherung


Ab dem 18. Mai im Handel erhältlich.

Versicherungen

230 Pflegedienste unter Betrugsverdacht

Bei den bundesweiten Betrugsermittlungen gegen ambulante Pflegedienste hat sich ein Verdacht gegen 230 russisch-eurasische Anbieter ergeben. Das gehe aus dem Abschlussbericht der Sonderermittlungsgruppe von Bundeskriminalamt und Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen hervor, berichten “Die Welt” und der Bayerische Rundfunk.

mehr ...

Immobilien

NordLB erwägt Verkauf Deutscher Hypothekenbank

 

Die NordLB prüft, ob sie die Deutsche Hypothekenbank verkauft, damit würde sie sich von ihrer Immobilientochter trennen. Das geht aus einem Bericht der Süddeutschen Zeitung hervor. Die NordLB erlitt durch Geschäfte mit Schiffskrediten große Verluste.

mehr ...

Investmentfonds

“Ökonomischen Rückenwind in Europa für konsequente Reformen nutzen”

Carsten Mumm von der Privatbank Donner & Reuschel erwartet deutliches Wachstumsplus im zweiten Quartal in Europa, das nicht ungenutzt bleiben sollte.

mehr ...

Berater

Viel Rückenwind für Schwellenländer

Während die globale Konjunktur nur langsam vorankommt, lassen zahlreiche Schwellenländer die Industriestaaten hinter sich. Im Durchschnitt erwarten Karen Watkin und Morgan Harting, beide Multi-Asset Portfolio Manager bei AllianceBernstein, für die Schwellenländer 2017 ein Wachstum von 4,1 Prozent, für die Industrieländer hingegen nur knapp über zwei Prozent. Doch das ist nicht der einzige Faktor, der für Anlagen in den Emerging Markets (EM) spricht.

mehr ...

Sachwertanlagen

“Von Steigerungen im Immobilien-Erstmarkt abgekoppelt”

Die Anleger der Immobilien-Zweitmarktfonds der HTB aus Bremen erhalten in diesen Tagen Halbjahres-Ausschüttungen zwischen 2,5 und 4,5 Prozent der Einlage.

mehr ...

Recht

Kfz-Schadenregulierung: Vorsicht bei Verjährung

Wer Leistungen gegen einen Kfz-Haftpflichtversicherer geltend macht, sollte berücksichtigen, dass eine Verjährungsfrist von drei Jahren gilt. In einem aktuellen Urteil verlor ein Kläger vor dem Bundesgerichtshof, der sich mit der Verjährung verkalkuliert hatte.

mehr ...