Anzeige
21. September 2011, 21:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

“Berufsunfähigkeit trifft den Mittelstand besonders hart”

Jüngst wurde die Berufsunfähigkeitsversicherung der Stuttgarter Lebensversicherung a.G. vollständig modernisiert. Cash. sprach darüber mit Ralf Berndt, Vorstand Vertrieb und Marketing.

Berndt in Berufsunfähigkeit trifft den Mittelstand besonders hart

Cash.: Warum wurde der Tarif modernisiert?

Berndt: Wir beobachten drei wichtige Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt: Eine stärkere Dienstleistungsorientierung, einen höheren Spezialisierungsgrad und eine intensivere Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften. Mit der Modernisierung passen wir unseren BU-Schutz diesen gestiegenen Anforderungen an. Um der wachsenden Komplexität der modernen Arbeitswelt gerecht zu werden, differenzieren wir jetzt zwischen mehr als 6.000 Berufen. Und wir positionieren unsere neue BU mit Top-Prämien, speziell für mittelständische Berufe. Die Beiträge zum Beispiel für selbstständige Handwerker, leitende Angestellte, IT-Mitarbeiter und Landwirte liegen jetzt zum Teil mehr als 30 Prozent unter dem Marktdurchschnitt.

Cash.: Vor einem Jahr galt indes eine adäquate BU-Absicherung hierzulande nur noch für Top-Verdiener als erschwinglich. Gibt es eine Trendumkehr?

Berndt: Es ist richtig, dass der Markt einen adäquaten BU-Schutz zunehmend auch für kleine und mittlere Einkommen nachfragt. Das hat natürlich Auswirkungen auf die Branche. Auch wir tragen aktiv dazu bei, dass sich der Trend umkehrt. Unter anderem durch eine neue Einteilung der Berufsgruppen sind uns teilweise sehr hohe Prämienreduktionen gelungen. Die neue BU ist unsere Antwort auf die Bedürfnisse des Marktes, einen verlässlichen BU-Schutz zu attraktiven Prämien anzubieten.

Cash.: Warum setzen Sie mit dem Update speziell auf den Mittelstand?

Berndt: Besonders kleine und mittelständische Unternehmen treffen die Folgen einer Berufsunfähigkeit besonders hart. Gerade Selbstständigkeit bedeutet volle Eigenverantwortung und eigenes Risiko. Der Verlust der Arbeitskraft kann schnell das Ende des ganzen Betriebes bedeuten. Der Mittelstand ist bekanntlich das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Laut Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie stellen mittelständische Unternehmen 99,7 Prozent aller Unternehmen in Deutschland dar. Wir sind selbst mittelständischer Anbieter mit über 100-jähriger Tradition. Es ist uns daher wichtig, überzeugende Lösungen anzubieten, die auf diese Bedürfnisse zugeschnitten sind. Ein direkter Prämienvergleich vieler mittelständischer Berufe zeigt, dass uns dies ausgezeichnet gelungen ist.

Seite 2: Worin liegt die Unterscheidung zum Wettbewerb?

Weiter lesen: 1 2

Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 05/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Private Equity – Büroflächenmangel – Datenschutz

Rendite+ 1/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Marktreport Sachwertanlagen – Windkraft – Vermögensanlagen – Bitcoin & Co.

Ab dem 22. März im Handel.

Versicherungen

Spahn kündigt weitere Anhebung der Pflegeversicherungsbeiträge an

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat eine weitere Anhebung der Beiträge zur Pflegeversicherung angekündigt. “Ich kann ihnen jetzt schon sagen: Wir werden in den nächsten Jahren die Beiträge nochmals erhöhen müssen”, sagte der CDU-Politiker in der ARD-Sendung “Maischberger”.

mehr ...

Immobilien

Zech Group steigt bei Holz-Hybridbau-Spezialist Cree ein

Die Zech Group GmbH aus Bremen, Deutschland, ist seit 19. April 2018 neben Eigentümer Rhomberg Ventures zweiter Partner in der Cree GmbH aus Dornbirn in Vorarlberg, Österreich. Mit weiteren Partnern wird verhandelt, um die Basis der lernenden Bauplattform zu erweitern.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche Bank nimmt weniger Geld ein mit DWS-Börsengang

Der Börsengang der Vermögensverwaltungstochter DWS hat der Deutschen Bank weniger Geld eingebracht als erhofft. Um den schwächelnden Kurs in den ersten Wochen nach dem Handelsstart zu stabilisieren, sind rund 3,5 Millionen Aktien zurückgekauft worden, wie die damit beauftragte Schweizer Großbank Credit Suisse am Montag mitteilte.

mehr ...

Berater

Südwestbank streicht 140 Stellen

Die Südwestbank streicht einem Zeitungsbericht zufolge bis Ende 2019 etwa 140 Stellen. “Aufgrund der Notwendigkeit effizienterer Prozesse wird sich die Anzahl unserer Mitarbeiter reduzieren”, zitierte die “Schwäbische Zeitung” aus einer gemeinsamen Stellungnahme von Südwestbank-Chef Wolfgang Kuhn und dem österreichischen Mutterkonzern Bawag. 

mehr ...

Sachwertanlagen

BaFin fährt Handelsplattform für Optionen in die Parade

Die Finanzaufsicht BaFin hat der Interactive Services Worldwide Ltd. den unerlaubten Betrieb von Einlagengeschäften untersagt und die unverzügliche Abwicklung der Geschäfte verfügt.

mehr ...

Recht

Bürgschaften sind keine nachträglichen Anschaffungen

Wird ein Gesellschafter im Insolvenzverfahren als Bürge für Verbindlichkeiten der Gesellschaft in Anspruch genommen, so kann er dies nicht mehr als nachträgliche Anschaffungskosten werten und somit auch nicht mehr steuermindernd geltend machen. Dies entschied der Bundesfinanzhof (BFH) in einem aktuellen Urteil (Aktenzeichen: IX R 36/15). Gastbeitrag von Holger Witteler, Kanzlei Husemann, Eickhoff, Salmen & Partner

mehr ...