31. Oktober 2011, 15:09
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Interview mit Günther Soboll, Hauptbevollmächtigter Canada Life

Günther Soboll, Hauptbevollmächtigter der deutschen Niederlassung von Canada Life, diskutiert mit Cash. über die Herausforderungen der Versicherer und über Produktinnovationen.

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Herausforderungen für Versicherer

Langfristige Anlageinstrumente trotzen Börsenturbulenzen

Auf die Frage nach den Börsenturbulenzen in den letzten Wochen und ihrem negativen Effekt auf die Fondsprodukte der Canada Life, erwiderte Soboll, dass Canada Life vor allem auf langfristige Produkte setzt, bei welchen diese Schwankungen eingerechnet und ausgeglichen werden.
Nichtsdestotrotz sind die kurzfristigen Schwankungen negativ und machen die Marktteilnehmer nervös.

Allerdings wurden die Anlageprodukte der Canada Life, allen voran ihr Kernprodukt, der UWP-Fonds (Unitised-With-Profits), mit einer Mindestgarantie ausgestattet. Damit werden die Risiken eines Wertverlusts nach unten hin bis zu einem gewissen Grad abgefedert.
Aus diesem Grund muss bei dieser Art der Produkte die Anlagepolitik nicht geändert werden.

OHG-Urteil zu Unisex-Tarifen

Auch wenn es in den Medien um das vor kurzem verabschiedete OHG-Urteil zu den Unisex-Tarifen ruhig geworden ist, geht die Arbeit in Hinblick auf die Umsetzung bei den Versicherern jetzt erst los.
Der Zeitaufwand und die Ressourcenbindung, mit welchen die Umsetzung der neuen Auflagen verbunden sind, schränkt die Versicherer in ihrer Handlungsfreiheit ein. So können mittelfristig weniger Mittel für die Entwicklung neuer Produkte und Tools freigesetzt werden.

Neues Berechnungstool soll Makler unterstützen

Die neue Software der Canada Life richtet sich in erster Linie an kleine und mittlere Makler. Diesen soll das Tool beim täglichen Geschäft im Bereich Altersvorsorgeaufbau unter die Arme greifen.
Laut Soboll ist das Feedback auf die Lancierung des Vorsorgetools sehr positiv – dies lasse sich an der Anzahl der Downloads des Berechnungstool ausmachen.

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