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12. April 2011, 14:37
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Nürnberger: Starkes Neugeschäft in der Lebensparte

Die Nürnberger Versicherungsgruppe hat im vergangenen Geschäftsjahr ein Neugeschäftsplus von fast elf Prozent erzielt. Während die Lebensversicherer deutlich zulegten, mussten in der Krankensparte und in der Schaden- und Unfallversicherung Abstriche gemacht werden.

N Rnberger-tower in Nürnberger: Starkes Neugeschäft in der Lebensparte

Nürnberger Tower

Den Geschäftszahlen zufolge legten die Neu- und Mehrbeiträge der Versicherungsgruppe 2010 um 10,9 Prozent auf 767 Millionen Euro zu. Die gebuchten Bruttobeiträge wuchsen indes spartenübergreifend um 3,1 Prozent auf 3,38 Milliarden Euro. Der Jahresüberschuss der Dachgesellschaft Nürnberger Beteiligungs-AG stieg um 66 Prozent auf 62,4 Millionen Euro.

In der Lebensversicherung kletterten die Neubeiträge um 16,3 Prozent auf 559 Millionen Euro. Das deutliche Plus wurde wesentlich von Riester- und Rürup-Renten sowie Berufsunfähigkeits- und bAV-Produkten getragen. Bei den gebuchten Beitragseinnahmen gab es in der Sparte einen Zuwachs um 4,5 Prozent auf 2,44 Milliarden Euro.

Dabei stellt die Nürnberger heraus, dass auch das branchenweit rückläufige Geschäft gegen laufenden Beitrag zulegte – wenn auch nur um ein Prozent. Insgesamt entfallen rund 86 Prozent der Beitragseinnahmen auf Verträge mit laufenden Beiträgen, wie der Versicherer betont.

In der Krankensparte stiegen die gebuchten Bruttobeitragseinnahmen um 8,6 Prozent auf 160 Millionen Euro. Allerdings war das Neugeschäft rückläufig. Die Neubeiträge sanken binnen Jahresfrist von 16 auf 15 Millionen Euro. Dafür konnte die Zahl der Vollversicherten um 2,8 Prozent auf rund 42.600 Personen gesteigert werden. Insgesamt versichert die Nürnberger 224.000 Personen in der Sparte.

Die Schaden- und Unfallversicherer der Gruppe litten 2010 unter dem wettbewerbsintensiven Kfz-Geschäft. Die gebuchten Beitragseinnahmen gingen von 812 auf 795 Millionen Euro zurück. In der Sach-, Haftpflicht- und Unfallversicherung konnten die Beiträge allerdings um 2,8 Prozent gesteigert werden. (hb)

Foto: Nürnberger

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