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13. August 2012, 13:59
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Allianz Deutschland verbessert Halbjahresergebnis

Die Allianz Deutschland AG hat im ersten Halbjahr 2012 einen leicht rückläufigen Umsatz in Höhe von 14,7 Milliarden Euro erzielt (Vorjahreswert: 14,8 Milliarden Euro). Dem Umsatzminus von 1,2 Prozent stand ein deutlicher Anstieg des operativen Ergebnisses um 21,6 Prozent auf eine Milliarde Euro gegenüber.

Markus Rieß, Allianz Deutschland

Wie der Münchner Versicherer mitteilt, sei das Umsatzminus auf das schwächere Einmalbeitragsgeschäft in der Lebensversicherung zurückzuführen, das erwartungsgemäß abgenommen hätte. Im Gegenzug verbesserte sich das operative Ergebnis in allen Geschäftsfeldern und übertraf den Vorjahreswert von 0,8 Milliarden Euro deutlich. Vor allem ein höheres Kapitalanlagenergebnis in der Lebens- und Krankenversicherung sowie ein verbessertes versicherungstechnisches Ergebnis in der Schaden- und Unfallversicherung habe zu dieser Entwicklung beigetragen, heißt es. Das Halbjahresergebnis erhöhte sich laut Allianz um 32,2 Prozent auf 0,8 Milliarden Euro (2011: 0,6 Milliarden Euro).

„Wir haben im vergangenen Jahr in vielen Bereichen die Weichen neu gestellt“, sagt Markus Rieß, Vorstandsvorsitzender der Allianz Deutschland. „Die Geschäftsentwicklung der ersten Jahreshälfte bestätigt, dass die Richtung stimmt.“ Allerdings liege ein großer Teil des Weges noch vor dem Unternehmen, betont Rieß. Daher werde die Allianz Deutschland alle Geschäftsbereiche weiter konsequent auf die Zufriedenheit der Kunden ausrichten, ergänzt der Vorstandschef.

In der Schaden- und Unfallversicherung konnte der Versicherer seine Beitragseinnahmen um 1,5 Prozent auf 5,6 Milliarden Euro steigern. Die Schaden-Kosten-Quote sank auf 98,8 Prozent (2011: 100,2 Prozent). Zum Rückgang trugen neben geringeren Elementarschäden vor allem höhere verdiente Beiträge und das verbesserte Ergebnis aus Vorjahresschäden bei.

Erwarteter Umsatz in 2012 unter Vorjahresniveau

Damit trage das im Vorjahr aufgesetzte „Zukunftsprogramm Sach“ erste Früchte, erklärt Rieß. Neben der Einführung modularer Produkte seien Prozessverbesserungen in der Schadenbearbeitung eine der wichtigsten Neuerungen gewesen. Die vereinfachte Schadenbearbeitung sorge für eine höhere Kundenzufriedenheit bei gleichzeitig schnelleren und damit kostengünstigeren Prozessen, so der Allianz-Chef.

Im Hinblick auf das verbleibende Gesamtjahr geht die Allianz von einem weiteren Anstieg der Beitragseinnahmen in der Schaden- und Unfallversicherung aus. Gleiches gelte für die Krankenversicherung. Dagegen erwarte das Unternehmen in der Lebensversicherung aufgrund weiter rückläufiger Einmalbeiträge unverändert niedrigere Beitragseinnahmen. Zudem werde das aktuell unsichere Marktumfeld weiterhin die Ertragslage des Bankgeschäfts belasten. Insgesamt dürfte der Umsatz der Allianz Deutschland voraussichtlich unter dem Vorjahresniveau liegen, heißt es. (lk)

Markus Rieß, Allianz Deutschland

Tabelle und Foto: Allianz

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