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3. Juli 2012, 13:10
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Altersarmut: Deutsche haben weniger Angst

Die Angst vor Altersarmut treibt die Deutschen etwas weniger um als noch im Vorjahr. Zwar sorgen sich 62 Prozent der Bundesbürger über ihre finanzielle Absicherung nach dem Berufsleben. Im September 2011 lag der Anteil allerdings noch bei 67 Prozent, ergab eine repräsentative Umfrage unter 1.000 Deutschen.

Angst vor Altersarmut geht leicht zurückWie die Studienmacher der Beratungsgesellschaft Faktenkontor und der Marktforscher Toluna mitteilen, haben sich zwei Drittel der Befragten (66 Prozent) bereits mit dem Thema Altersarmut auseinandergesetzt und sich zumindest etwas darüber informiert, welche Möglichkeiten zur finanziellen Absicherung bestehen.

Im Gegenzug machten sich aber 31 Prozent der Deutschen bislang kaum oder gar keine Gedanken, wie sie im Alter ihren Lebensunterhalt bestreiten können, falls die Rente nicht reicht.

Jeder dritte Vorsorgeverweiger (32 Prozent) begründet seine Untätigkeit in Sachen Altersvorsorge mit „fehlenden finanziellen Mitteln“, heißt es. Weitere 29 Prozent sahen bisher noch „keine Dringlichkeit“ für das Thema. Jeder Fünfte (19 Prozent) gab zu, die Auseinandersetzung aus „Bequemlichkeit“ gescheut zu haben. Nur jeder 13. Uninformierte gab hingegen an, aus Unverständnis für die Thematik, nicht gehandelt zu haben.

23 Prozent derjenigen, die sich dem Thema bisher noch nicht gewidmet haben, wollen sich laut Umfrage innerhalb der nächsten zwei Jahre über Möglichkeiten der finanziellen Absicherung informieren. Allerdings ist der Anteil der Verweigerer noch höher: Mehr als ein Drittel (36 Prozent) der Befragten hat nach eigener Auskunft gar nicht vor, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. (lk)

Foto: Shutterstock

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