Krankenversicherung: KKH-Allianz und APKV gehen getrennte Wege

Die gesetzliche Krankenkasse KKH-Allianz aus Hannover und die Allianz Private Krankenversicherung (APKV) aus München haben mitgeteilt, ihre Kooperation zum Jahresende 2012 zu beenden. Die Erwartungen hätten sich nur teilweise erfüllt, heißt es zur Begründung.

Meldung AllianzDie Kaufmännische Krankenkasse (KKH) und die Betriebskrankenkasse der Allianz Gesellschaften (Allianz BKK) hatten sich im April 2009 zur KKH-Allianz zusammengeschlossen. Die APKV wurde exklusiver Partner für private Zusatzpolicen. Diese sind KKH-Allianz-Versicherten zu Sonderkonditionen und ohne Wartezeiten angeboten worden. Durch gemeinsame Verträge mit dem Kooperationspartner Allianz wollte die neu gegründete KKH-Allianz zudem ihre Marktmacht gegenüber Ärzten, Krankenhäusern und Pharmaunternehmen stärken.

Diese Pläne sind offenbar nicht zur Zufriedenheit der beiden Seiten aufgegangen, interne Gründe nennen die Kooperationspartner allerdings nicht. Stattdessen sollen „bestehende rechtliche und politische Rahmenbedingungen“ dazu geführt haben, dass sich die gegenseitigen Erwartungen nicht erfüllt hätten, teilen KKH-Allianz und Allianz gemeinsam mit.

Die KKH-Allianz gehört mit 1,8 Millionen Versicherten zu den größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen. Die APKV ist mit 2,4 Millionen Versicherten der drittgrößte Anbieter auf dem privaten Krankenversicherungsmarkt in Deutschland. (lk)

Foto: Allianz

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