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15. April 2014, 12:44
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BU: Bayerische berücksichtigt Makler-Wünsche

Die Versicherungsgruppe die Bayerische hat ihre Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) überarbeitet. Unter anderem sollen Kunden künftig auch im Pflegefall oder bei Demenz eine BU erhalten. Zudem steigt die Zahl der Berufsgruppen von acht auf zehn. Bei der Entwicklung des Tarifs habe man die Wünsche und Vorschläge von Maklern berücksichtigt, erklärt der Versicherer.

BU: Bayerische erweitert Berufsgruppen

Die Bayerische will beim BU-Abschluss die tatsächlich ausgeübte Arbeit besser erfassen.

Über 100 Wünsche und Vorschläge wurden laut Bayerischer im Rahmen eines bundesweiten Workshops entwickelt. “Von den 67 Ideen mit Priorität eins oder zwei fanden 39 Eingang in die neue BU der Bayerischen, die übrigen sind in der internen Prüfungsphase für das Tarif-Update Anfang nächsten Jahres”, heißt es.

Tatsächlich ausgeübte Tätigkeit im Vordergrund

Neben der Berücksichtigung eines Pflegebausteins, der auf Wunsch eine lebenslange BU im Pflegefall garantiert, hat die Bayerische weitere Neuerungen vorgenommen. So besteht die “BU Protect” nicht mehr aus acht Berufsklassen, sondern aus zehn. Dabei habe man die Zuordnung der Berufe überarbeitet, erklärte ein Sprecher. Zudem soll künftig die “tatsächlich ausgeübte Arbeit” stärker in die Bewertung einfließen. Damit habe das Unternehmen, einen häufig genannten Wunsch aus der Maklerschaft aufgegriffen, ergänzte der Sprecher.

Dadurch werde es für viele Berufsgruppen billiger, betont die Bayerische. Demnach zahle ein Hauptschullehrer bei einem BU-Neuabschluss nun bis zu einem Drittel weniger. Zudem könnten Elektroniker, Maschinenbau-Ingenieure, Allgemeinmediziner, Bankkaufleute, kaufmännische Angestellte oder Mechatroniker mit Preisreduktionen von weit über 20 Prozent rechnen.

Im Gegenzug kann es für bestimmte Kunden allerdings auch teurer werden, räumte der Sprecher gegenüber Cash.-Online ein. Dies hänge jedoch maßgeblich vom Einzelfall ab. Neben des ausgeübten Berufs spielten beispielsweise auch Körpergewicht und Lebensgewohnheiten, wie etwa Rauchen, eine Rolle bei der Prämienberechnung. (lk)

Foto: Shutterstock 

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