3. November 2014, 14:57
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“Die Digitalisierung ist ein wichtiges Kernprojekt”

Der digitale Wandel beeinflusst auch die Versicherungsvermittlung. Versicherer arbeiten daher an zukunftsgerechten Unterstützungsangeboten. Dr. Hartmut Nickel-Waninger, Vertriebsvorstand der Gothaer hat mit Cash. über digitale Verkaufshilfen gesprochen.

Die Digitalisierung ist ein wichtiges Kernprojekt

Hartmut Nickel-Waninger: “Makler nutzen vor allem die Angebotsrechner und Onlineanträge.”

Cash.: Was sind derzeit die wichtigsten digitalen Verkaufshilfen?

Nickel-Waninger: Grundsätzlich alle Medien, die den Geschäftsprozess des Maklers vereinfachen und die Kommunikation zum und vom Versicherungsunternehmen erleichtern. Da hier keine eindeutige Trennung möglich ist, würden wir zum Beispiel auch Antragsdatenschnittstellen aus Beratungssoftware dazu zählen.

Abgesehen von Tools der Versicherungsunternehmen ist Vergleichssoftware derzeit die wichtigste Verkaufshilfe für Makler. Für unsere Ausschließlichkeitsorganisation spielen unsere Angebotssoftware sowie unsere Beratungssoftware zur Sicherstellung einer umfassenden Versorgungsanalyse die wichtigste Rolle.

Welche digitalen Verkaufshilfen stellen Sie den Vermittlern zur Verfügung?

Im Rahmen unseres Makler-Portals eine Fülle von Angebotsrechnern und Onlineanträgen für Gothaer-Produkte, aber auch gemeinsam mit unabhängigen Anbietern entwickelte, produktneutrale Tools wie Pflegevorsorgerechner, Bürgerentlastungs- oder Abgeltungssteuerrechner.

Weitere Beispiele sind Tools, mit denen Makler ihre Kompositbestände analysieren und aktualisieren können; elektronische Prozessunterstützung und Webservices gemäß Bipro; das eigens für unsere Makler entwickelte MaklerTV mit Branchentrends und Tipps sowie Online-Links für Maklerhomepages.

Für unsere Ausschließlichkeitsorganisation neben vielen der bereits genannten Verkaufshilfen darüber hinaus auch Beratungssoftware für Privat- und Firmenkunden, eine Beratungsunterstützung beim Thema Geldanlagen sowie eine Beratungs-App zum Thema Fondssparen.

 

Seite zwei: “Evolution statt Revolution”

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