Neue Einmalbeitragspolice von Standard Life

Der Versicherer Standard Life Deutschland hat eine fondsgebundene Rentenversicherung gegen Einmalbeitrag auf den deutschen Markt gebracht. Das Neuprodukt „ParkAllee“ ist in zwei Varianten erhältlich und richtet sich an Über-50-Jährige, die bereit sind, zugunsten einer höheren Investmentfreiheit auf Garantien zu verzichten.

Standard Life sagt pro 10.000 Euro Fondsvermögen eine monatliche Rente zum Renteneintritt zu.

Wie Standard Life mitteilt, beträgt die Mindestanlagehöhe 10.000 Euro. Der Betrag kann während der Vertragslaufzeit aufgestockt oder reduziert werden. Darüber hinaus können die Kunden die Zielfonds monatlich verändern, Teilauszahlungen vornehmen und den Vertrag stornofrei zurückkaufen.

„Aktiv“-Variante für risikofreudigere Kunden

In der „komfort“-Variante wird das Geld entweder in eines von drei Musterportfolios angelegt, die sich durch ihr Risiko-Rendite-Profil unterscheiden (MyFolio Defensiv, MyFolio Balance und MyFolio Chance) oder es fließt in Europas größten Absolute-Return-Fonds, den Standard Life Investments Global Absolute Return Fund (GARS). Zuständig für das aktive Management beider Varianten ist das Multi-Asset-Team von Standard Life Investments (SLI).

Die „aktiv“-Variante richtet sich an etwas risikofreudigere Kunden, die ihr Portfolio aus einer Fonds-Pallette aus unterschiedlichen Assetklassen frei zusammenstellen möchten.

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Mindestrente wird zu Vertragsbeginn festgelegt

Zwar verzichten beide Tarif-Varianten auf eine klassische Garantie, doch immerhin sagt der Versicherer pro 10.000 Euro Fondsvermögen eine monatliche Rente zum Renteneintritt zu. Die Höhe wird bei Vertragsbeginn festgelegt. Zuzahlungen oder Teilauszahlungen während der Laufzeit können die vereinbarte Mindesrente noch erhöhen oder verringern.

Flexible Optionen vor Rentenbeginn

Das Ablaufmanagement sieht optional vor, dass der Betrag innerhalb von bis zu drei Jahren aus defensiven Anlagen sukzessive umgeschichtet wird. Zudem kann sich der Kunde für eine Komplettauszahlung, eine monatliche Rente oder einer Kombination aus beidem entscheiden.

Im Falle des vorzeitigen Todes während der Ansparphase erhalten die Hinterbliebenen den Einmalbeitrag unter Berücksichtigung von Zu- und Teilauszahlungen beziehungsweise den Rückkaufswert, falls dieser höher ist. (lk)

Foto: Shutterstock

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