18. Dezember 2014, 15:29
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Vertrieb 2015: Wandel als Chance

Das LVRG wirft seine Schatten voraus. Neue Produkte und Provisionsmodelle werden den Markt verändern. Cash. hat mit den großen deutschen Finanzvertrieben und Maklerpools über die Folgen der aktuellen Regulierung und weitere Herausforderungen sowie Chancen des kommenden Jahres gesprochen.

Vergütung

2015 wird sich zeigen, wie abhängig die Branche noch vom Lebensversicherungsgeschäft ist.

Der Markt zeigte sich im Juni 2014 in ungewohnter Einigkeit. In einem Appell an den Deutschen Bundestag sprachen sich acht Verbände der Versicherungswirtschaft gemeinsam mit der Gewerkschaft Verdi gegen die im Lebensversicherungsreformgesetz (LVRG) ursprünglich geplante Verpflichtung zur Provisionsoffenlegung aus.

Zu den Initiatoren des Appells zählen unter anderem der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) sowie die Vermittlerverbände AfW Bundesverband Finanzdienstleistung e.V. und der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK).

“Provisionsoffenlegung hätte krude Ergebnisse erbracht”

Der Aufruf fand Gehör und die Pflicht zur Offenlegung der Provisionen wurde zugunsten des Ausweises der Gesamtkostenquote aus dem Gesetzentwurf gestrichen. “Die Offenlegung hätte krude Ergebnisse erbracht, die aufgrund unterschiedlicher Voraussetzungen der verschiedenen Vertriebswege zu mehr Verwirrung als Transparenz geführt hätten”, erklärte Anja Karliczek (MdB/CDU), die im Finanzausschuss am Entwurf des LVRG mitgearbeitet hat, im Rahmen des AfW-Hauptstadtgipfels Anfang Juli in Berlin.

Die Branche konnte mit ihrer gemeinsamen Aktion eine Regelung abwenden, die insbesondere für freie Vermittler einen großen Einschnitt hätte bedeuten können. Die geplante Verpflichtung zur Provisionsoffenlegung war jedoch nicht der einzige Aspekt des LVRG, der sich mehr oder weniger direkt auf die Berater auswirkt.

Seite zwei: Strukturelle Veränderung der Beratervergütung

Weiter lesen: 1 2 3

Ihre Meinung



 

Versicherungen

E-Scooter: Freizeitspaß oder New Mobility?

Seit Juni sind E-Scooter in Deutschland offiziell zugelassen. Das Interesse scheint groß. Aktuelle Befragungswerte zeichnen ein gemischtes Bild. Laut GfK haben 5 Prozent der Befragten in Deutschland  bis Anfang Juli einen E-Scooter getestet und weitere 25 Prozent möchten eine Fahrt damit ausprobieren oder denken über einen Kauf nach. 70 Prozent zeigen hingegen gar kein Interesse.

mehr ...

Immobilien

»Nur der Wohnungsneubau hilft gegen die Knappheit«

Niedrigzinsen und Politik sorgen für Dynamik auf den Immobilienmärkten, sowohl in Deutschland als auch im Nachbarland Österreich, denn Wohnraum ist ein rares Gut. Der auf Immobilienbeteiligungen und -entwicklungen spezialisierte PROJECT Unternehmensverbund fokussiert sich nicht nur auf deutsche A-Städte, sondern verstärkt seine Ambitionen seit einigen Jahren auch in Wien. 

mehr ...

Investmentfonds

Wir gehen auf die Straße!

Am 20. September findet der dritte globale Klimastreik statt – weltweit werden Menschen auf die Straße gehen und für die Einhaltung des Parisabkommens und gegen die anhaltende Klimazerstörung laut werden. Seit 1995 tritt ÖKOWORLD für den Klimaschutz und für die Ökologisierung der Wirtschaft ein.

mehr ...

Berater

EU-Parlament stimmt für Lagarde als künftige EZB-Chefin

Christine Lagarde soll Anfang November den bisherigen Amtsinhaber Mario Draghi an der Spitze der EZB ablösen. Auf die erste Frau auf dem Posten wartet aber kein entspannter Arbeitsanfang – ihr Vorgänger hinterlässt ihr ein dickes Maßnahmenpaket.

mehr ...

Sachwertanlagen

PATRIZIA erwirbt Wohnanlage in Aarhus, Dänemark

Die PATRIZIA AG, der globale Partner für paneuropäische Immobilieninvestments, hat zusammen mit Universal-Investment im Auftrag der Bayerischen Versorgungskammer (BVK) ein Wohnbauprojekt mit 136 Einheiten im dänischen Aarhus erworben. Der Ankauf erfolgte im Rahmen einer off-market Transaktion. Verkäufer ist ein Konsortium privater Investoren.
mehr ...

Recht

Sicherheit auf der Baustelle: Das Schild „Eltern haften für ihre Kinder“ reicht nicht aus

Wer baut, haftet für mögliche Personen- oder Sachschäden auf der Baustelle. Bauherren und Grundstückseigentümer tragen eine Mitverantwortung für den Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie für die Absicherung der Baustelle. Darauf verweisen die Experten des Bauherren-Schutzbunds.

mehr ...