Anzeige
27. Juni 2014, 08:35
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Hilfe in der Not – Ersthelfer im BU-Leistungsfall

Mit einer Anerkenntnisquote zwischen 70 und 80 Prozent werden die überwiegenden Leistungsansprüche in der Lebens- und Berufsunfähigkeitsversicherung reguliert. In den verbleibenden Ablehnungsfällen ist es häufig die – vermeidbare – fehlende Reaktion des Versicherten, die zur Einstellung der Anspruchsprüfung führt.

Gastbeitrag von Dr. Christian Kirsch, Zurich Leben

Versicherungsfall

“Mit der aktiven Hilfe durch den Vermittler wird der Kunde dort abgeholt, wo er sich – bedingt durch die einschneidenden Ereignisse – am verlassensten fühlt.”

Die qualifizierte Unterstützung des Kunden im Leistungsfall legt den Grundstein für eine zügige, sachgerechte und transparente Anspruchsregulierung.

Herausforderung “Anspruchsprüfung”

Die Regulierung im Leistungsfall ist sowohl für den Anspruchsteller als auch für den Versicherer eine Herausforderung. In einer für den Kunden zumeist vor allem emotional hoch belasteten Situation muss er sich einer Vielzahl von Fragen stellen und umfangreiche Informationen aus unterschiedlichen Quellen zusammentragen.

Häufig ist er dabei auf die Zulieferung von Dokumenten durch Dritte angewiesen, ohne selbst aktiv in den Prozess eingreifen zu können. So ist der Versicherte nicht nur der leistungsauslösenden Situation hilflos ausgeliefert – auch der Regulierungsprozess selbst ist für ihn häufig intransparent und in seinen einzelnen Schritten oft nicht nachvollziehbar.

Umfangreiche Auskünfte benötigt

Der Versicherer benötigt für die Prüfung eines Leistungsfalles umfangreiche Auskünfte, die er in der Regel gleich nach Anmeldung der Leistungsansprüche vom Anspruchsteller erbittet.

Vor allem im Fall möglicher Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit wird der Kunde dabei mit einem viele Seiten umfassenden Fragenkatalog konfrontiert, dessen Sinn und Zweck sich dem Laien nicht immer auf Anhieb erschließt. Und so gibt manch Einer auf, bevor er überhaupt begonnen hat.

Erste Hilfe für hilflose Versicherte

Hier bietet sich als “Erste-Hilfe-Maßnahme” die Beantwortung mit Unterstützung des Vermittlers an. Dieser kennt die individuellen Fragebögen des Unternehmens und ist in der Lage, dem Kunden ihre Notwendigkeit zu vermitteln und damit die “Angst” vor dem “Papierkrieg” zu nehmen.

Durch seinen direkten Kontakt zum zuständigen Sachbearbeiter kann er zudem hilfreicher Mittler sein und das wechselseitige Verständnis fördern.

Gemeinsam zum Vorteil für alle Beteiligten

Mit der aktiven Hilfe durch den Vermittler wird der Kunde dort abgeholt, wo er sich – bedingt durch die einschneidenden Ereignisse – am verlassensten fühlt und erfährt spürbar schon vor Zahlung einer konkreten Versicherungssumme den Versicherungsschutz, der ihm versprochen wurde.

Seite zwei: Rückfragen und Warteschleifen vermeiden

Weiter lesen: 1 2

Anzeige
Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Biotech-Fonds – Kfz-Policen – Versicherungen für Wohneigentum – Family Offices

Ab dem 19. Oktober im Handel.

Cash.Special 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Herausforderungen 2018 – bAV-Reform – Elementarschadenversicherung – Digitale Geschäftsmodelle

Ab dem 24. Oktober im Handel.

Versicherungen

Hannover Rück erwartet 2018 größeren Ergebnissprung

Der weltweit drittgrößte Rückversicherer Hannover Rück will nach einer absehbaren Gewinndelle 2017 im kommenden Jahr wieder höher hinaus. “Es ist unwahrscheinlich, dass wir 2017 den Gewinn je Aktie steigern”, sagte Vorstandschef Ulrich Wallin am Donnerstag und verwies auf die absehbar hohen Schäden durch Wirbelstürme und Erdbeben.

mehr ...

Immobilien

“Millionenstädte sind nur noch bedingt attraktiv”

Über das Wachstum der Immobilienpreise und die Chancen für Kapitalanleger in den Metropolen und an B-Standorten sprach Cash. mit Ulrich Gros, CFO der Immowelt Group.

mehr ...

Investmentfonds

“Öl bleibt unser Lieblingsrohstoff”

Lohnt sich 2018 die Investition in Rohstoffe? Und sollten Anleger in Zeiten fallender Börsenkurse auf Gold setzen? Über diese Fragen hat Cash. mit Simon Lovat gesprochen, er ist Rohstoffanalyst und Teil des Teams um den Carmignac Portfolio Commodities Fonds.

mehr ...

Berater

Company Builder “Finconomy” startet in München

Finconomy ist ein Company Builder für Fin- und Insurtechs, der sich auf B2B-Geschäftsmodelle konzentriert. Das neue Unternehmen hat bereits drei Fintechs gegründet, die sich am Markt etablieren konnten. Bereits Anfang 2018 soll eine weitere Neugründung erfolgen.

mehr ...

Sachwertanlagen

ZBI schließt Fonds 10 und bringt Nachfolger

Die ZBI Fondsmanagement AG aus Erlangen hat den im vergangenen Jahr aufgelegten ZBI Professional 10 nach Ablauf der Zeichnungsfrist Ende September mit einem beachtlichen Volumen geschlossen und nahtlos den Nachfolger in die Platzierung geschickt.

mehr ...

Recht

IDD: Umsetzung könnte in Teilen verschoben werden

Wie der AfW – Bundesverband Finanzdienstleistung e.V. mitteilt, könnte sich der Umsetzungstermin von Teilen der europäischen Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verschieben. Die delegierten Rechtsakte sollen nach dem Willen des europäischen Parlaments demnach erst im Oktober 2018 in Kraft treten.

mehr ...