31. Juli 2014, 10:38
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Zurich optimiert Fondspolicen-Konzept

Die Zurich Versicherung hat ihre fondsgebundenen Altersvorsorgeprodukte verschiedenen Produktpflegemaßnahmen unterzogen und noch besser an das anhaltende Niedrigszinsumfeld angepasst.

Zurich Bonn in Zurich optimiert Fondspolicen-Konzept

Zentrale der Zurich in Bonn

Das Garantiemodell “I-CPPI” (Individuelle Constant Proportion Portfolio Insurance) der Premium-Produktfamilie wurde nochmals optimiert. Zurich hatte dieses in Zusammenarbeit mit der Deutsche Asset & Wealth Management (DeAWM, ehemals DWS) bereits im Jahr 2007 auf den Markt gebracht und kontinuierlich ausgebaut.

Mit drei Maßnahmen werden den Kunden in den Premium-Produkten noch bessere Renditechancen eingeräumt. So wurden die Rentenfondskosten reduziert und der so genannte Multiplikator erhöht. Zudem wurde die DWS Flexible Portfolio Insurance (DWS FPI) eingebaut, damit die Premium-Verträge noch besser auf Kapitalmarktschwankungen reagieren können.

Höhere Renditechancen

Für Zurich Kunden bedeuten die Maßnahmen höhere Renditechancen bei gleichzeitiger Einhaltung der kundenindividuellen Garantien (z. B. Bruttobeitragsgarantie). Das I-CPPI-Prinzip Das Garantiemodell I-CPPI schichtet automatisch, börsentäglich und individuell die Kundengelder in eine Wertsteigerungs- und Kapitalschutzkomponente um. Die Umschichtungen hängen von unterschiedlichen Faktoren ab, u.a. von der Kapitalmarktentwicklung und von der Restvertragslaufzeit.

Die Wertsteigerungskomponente besteht aus aktienorientierten Fonds. Die Kapitalschutzkomponente enthält auf Sicherheit ausgerichtete Rentenfonds. So wird volle Beitragsgarantie mit gleichzeitig optimalen Renditechancen geboten. Bei fallenden Zinsen wird tendenziell mehr in die Kapitalschutzkomponente, bei steigenden Zinsen tendenziell mehr in die Wertsteigerungskomponente investiert.

Reduzierte Rentenfondskosten

Um die Wertsteigerungskomponente zu stärken und langfristig an den Chancen des Kapitalmarktes zu partizipieren, wurden folgende Maßnahmen umgesetzt: Die Rentenfondskosten wurden von durchschnittlich 0,75 Prozent pro Jahr auf 0,3 bis 0,5 Prozent gesenkt. Somit kann ein höherer Anteil des Kundenguthabens in die Wertsteigerungskomponente investiert werden.

Bei I-CPPI sorgt ein Faktor (der sog. Multiplikator) für die Festlegung des Verhältnisses zwischen Wertsteigerungs- und Kapitalschutzkomponente. Im vierten Quartal 2013 wurde dieser Multiplikator erhöht mit dem Ziel, dass für viele Kunden der Anteil an der Wertsteigerungskomponente im Kundenvertrag ansteigt. Darüber hinaus soll die Einführung von DWS Flexible Portfolio Insurance (DWS FPI) DWS FPI dazu dienen, dass die Premium-Produkte der fondsgebundenen Altersvorsorge noch besser auf die Schwankungen der Kapitalmärkte reagieren können und im Kundenvertrag langfristig ein stabilerer und höherer Anteil der Wertsteigerungskomponente enthalten ist.

Foto: Zurich

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