25. August 2015, 08:34
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Alternativen für ein Vorzeigeprodukt

Die Berufsunfähigkeitsversicherung wird immer leistungsfähiger. In ihrem größer werdenden Schatten haben sich eine Vielzahl von Alternativ-Lösungen entwickelt, die auch für Menschen mit Vorerkrankungen oder schmalem Geldbeutel in Frage kommen.

Berufsunfähigkeitsversicherung

Erwerbsunfähigkeits- (EU), Dread-Disease- (Schwere Krankheiten) oder Multi-Risk- Versicherung – der Versicherte hat Alternativen, die eine Grundabsicherung sicherstellen.

Was haben ein Krankenpfleger, ein Pilot und ein Hochseefischer gemein? Nicht viel, könnte man angesichts der völlig unterschiedlichen Tätigkeiten und Einsatzgebiete meinen.

Richtet man die gleiche Frage an einen Versicherungsmathematiker, wird die Antwort wohl so lauten: Sehr viel. Denn der Aktuar weiß, dass alle drei Berufe hohe körperliche und geistige Anforderungen mit sich bringen und daher auf Dauer ein beträchtliches Gesundheitsrisiko für die Betroffenen bergen.

Deutlich mehr als 100 Euro Monatsprämie

Die versicherungstechnische Logik besagt daher, dass der Aktuar alle drei Berufe in die höchste Risikogruppe einsortieren müsste.

Arbeitnehmer, die sich bei einer Versicherungsgesellschaft in der schlechtesten Berufsgruppe widerfinden, müssen vergleichsweise hohe Beiträge bezahlen, wenn sie sich gegen eine Berufsunfähigkeit (BU) versichern lassen wollen.

Für eine monatliche Rentenleistung von 1.000 Euro sind dann meist deutlich mehr als 100 Euro Monatsprämie zu bezahlen. Für einen Piloten, der zwischen 8.000 und 15.000 Euro im Monat verdient, ist solch eine BU-Prämie leicht zu finanzieren.

Auf einen Krankenpfleger mit einem durchschnittlichen Brutto-Verdienst von 2.000 Euro dürfte der Preis hingegen eher abschreckend wirken.

BU trifft jeden vierten Arbeitnehmer

“Die mittlerweile sehr hohe Qualität der Bedingungen und der parallel stattfindende Preiskampf um die ‘guten Risiken’ führt dazu, dass für einige Arbeitnehmer der BU-Schutz nur schwer finanzierbar ist”, sagt Peter Schneider, Geschäftsführer des Hofheimer Analysehauses Morgen & Morgen.

Seite zwei: Rasant angestiegener Bestand

Weiter lesen: 1 2 3

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Kfz-Versicherung: Preiswettbewerb zeigt sich auch bei Kosten für Werbung bei Google

Der Preiskampf der Kfz-Versicherer zur Wechselsaison macht sich bereits bemerkbar: Verbraucher zahlen aktuell im Schnitt 301 Euro für die Kfz-Haftpflichtversicherung. Das sind 13 Prozent weniger als im August (346 Euro). Wo sich der Preiswettbewerb noch zeigt.

mehr ...

Immobilien

Immobilie geerbt? Freibeträge senken die Erbschaftssteuer

In Deutschland sind Erben verpflichtet, eine hohe Erbschaftssteuer zu zahlen. McMakler erklärt, welche Freibeträge existieren und wie Erben sie geschickt nutzen.

mehr ...

Investmentfonds

Zürcher: Ganzheitlicher Umgang mit Veränderung

Die Zürcher Kantonalbank Österreich AG packt die Themen Vorsorge, Testamentsgestaltung und Stiftungsmodelle sowie die strategische Vermögensplanung in ihr Konzept „Next Generation“. Fondsmanagement und Rechtsberatung gehen dabei Hand in Hand.

mehr ...

Berater

Branchendienst “Fondstelegramm” wird eingestellt

Der in erster Linie auf Sachwertanlagen fokussierte Branchendienst “Fondstelegramm” wurde von dem Verlag “Fonds professionell” (FP) übernommen und wird nach zwölf Jahren eingestellt. Der Gründer und Chefredakteur Tilman Welther wechselt zu FP.

mehr ...

Sachwertanlagen

DNL Real Invest: Klarstellung zu TSO-DNL Vermögensanlagen

Die DNL Real Invest AG aus Düsseldorf stellt gegenüber ihren Vertriebspartnern klar, dass sie in den von ihr vertriebenen TSO-DNL Vermögensanlagen weiterhin Partner des Initiators TSO Europe Funds bleibt. Die gestrige Mitteilung zu einer neuen TSO-Emission ohne DNL hatte offenbar für Missverständnisse gesorgt.

mehr ...

Recht

Roland: Die Wahrheit über die häufigsten Rechtsirrtümer

Eric Schriddels, Partneranwalt der Roland Rechtsschutz-Versicherungs-AG von der Kanzlei Kaiser und Kollegen, klärt in einer aktuellen Presse-Information des Versicherers über die häufigsten Rechtsirrtümer auf. Welche das sind, lesen Sie hier.

mehr ...