Anzeige
Anzeige
20. November 2015, 14:37
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Familiäre Vorerkrankungen: Im Zweifel Mutti fragen

Zwei Drittel der Deutschen können über mögliche familiäre Vorerkrankungen entweder gar keine (42 Prozent) oder nur teilweise (26 Prozent) Auskunft geben. Dies ergab eine repräsentative Umfrage der Krankenkasse IKK classic. Die eigene Mutter gilt den Befragten bei diesem Thema als wichtigste Informationsquelle.

Familiäre Vorerkrankungen: Im Zweifel Mutti fragen

“Über familiäre Vorerkrankungen sollte sich jeder informieren, um nötige Vorsorgeuntersuchungen wahrzunehmen und seinen Lebensstil gegebenenfalls daran anzupassen”, sagt Michael Förstermann, Pressesprecher der IKK classic.

Bei Männern und in der Altersgruppe 30 bis 39 Jahre ist die Unkenntnis über familiäre Vorerkrankungen besonders groß – jeder zweite Befragte aus diesen beiden Gruppen kann hierzu keinerlei Angaben machen.

Altersgruppe 50 plus hat Probleme, an Informationen zu kommen

Jeder sechste Bundesbürger weiß zudem nicht, wo er entsprechende Informationen einholen könnte, sollte er beim Arzt oder im Krankenhaus danach gefragt werden (siehe Grafik). Vor allem die Altersgruppe 50 plus hat laut der Studie Probleme, an Informationen zu kommen. Das liege daran, erklären die Studienmacher, dass Informationsquelle Nr. 1 für dieses Thema die eigene Mutter sei. Ältere Deutschen könnten diese möglicherweise schon nicht mehr befragen.

“Der Hausarzt der Familie ist eine gute Informationsquelle”

Vier von zehn Deutsche (41 Prozent), die über ihre familiären Vorerkrankungen “nicht voll im Bild sind”, würden sich an ihre Mutter wenden, heißt es (siehe Grafik). Nur sieben Prozent glauben, dass auch ihr Vater oder Geschwister dazu Auskunft geben könnten.

Familiäre Vorerkrankungen: Im Zweifel Mutti fragen

Familiäre Vorerkrankungen? Die meisten Deutschen würden die eigene Mutter dazu befragen. Quelle: IKK Classic

“Über familiäre Vorerkrankungen sollte sich jeder informieren, um nötige Vorsorgeuntersuchungen wahrzunehmen und seinen Lebensstil gegebenenfalls daran anzupassen”, sagte Michael Förstermann, Pressesprecher der IKK classic. Am besten sei es, so Förstermann, “keine Zeit zu verlieren” und alle Personen zu befragen, die darüber Bescheid wissen könnten. “Der Hausarzt der Familie ist zum Beispiel eine gute Informationsquelle”, sagte der Sprecher. (lk)

Foto: Shutterstock

Anzeige
Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 10/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Betriebliche Krankenversicherung - Mobile Asset Fonds - Immobilienpreise - Nachfolgeplanung

Ab dem 14. September im Handel.

 

Rendite+ 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Ferienimmobilien - Niedrigzinsen - Preisrallye Gewerbeimmobilien - Immobilienkredite

Versicherungen

Financial Advisors Awards 2017: And the winners are…

Das Hamburger Medienhaus Cash. hat am 22. September im festlichen Rahmen der Cash.Gala die Financial Advisors Awards 2017 in sieben Kategorien für gleichzeitig innovative, transparente, vermittlerorientierte und kundenfreundliche Produkte der Finanzdienstleistungsbranche vergeben.

mehr ...

Immobilien

Fast vier von zehn Haushalten stark durch Mieten belastet

Fast vier von zehn Mieter-Haushalten in Deutschland müssen mehr als 30 Prozent ihres Einkommens für die Miete ausgeben. Etwa jeder sechste Haushalt zahlt sogar mehr als 40 Prozent des Nettoeinkommens für die Bruttokaltmiete.

mehr ...

Investmentfonds

Das Risiko an den Märkten ist nicht größer geworden

Die Welt ist voller Unsicherheiten. Es ist jedoch kaum möglich, stichhaltige Argumente für die Auffassung zu finden, die Unsicherheit sei derzeit ungewöhnlich hoch. Hurrikane, geopolitische Konflikte, Unklarheit über den politischen Kurs und potenzielle Umwälzungen in der Wirtschaft hat es in praktisch jedem Jahrzehnt seit dem Zweiten Weltkrieg gegeben, sagt Valentijn van Nieuwenhuijzen von NN Investment Partners.

mehr ...

Berater

AfW: Ehemaliger Vorstand Carsten Brückner verstorben

Der langjährige Vorstand des Bundesverbands Finanzdienstleistung AfW Carsten Brückner ist plötzlich und unerwartet verstorben. Seine Vorstandstätigkeit musste er Anfang dieses Jahres aus gesundheitlichen Gründen aufgeben.

mehr ...

Sachwertanlagen

G.U.B. Analyse: „A“ für DFV Hotel Weinheim

Das Hamburger Analysehaus G.U.B. Analyse bewertet den Fonds „DFV Hotel Weinheim“ der HKA Hanseatische Kapitalverwaltung AG aus Hamburg mit insgesamt 81 Punkten. Das entspricht dem G.U.B.-Urteil „sehr gut“ (A).

mehr ...

Recht

Das können Vermieter von der Steuer absetzen

Wer eine Immobilie vermietet, erzielt nicht nur Mieteinnahmen, sondern muss auch eine Reihe von Kosten tragen. Cash. gibt einen Überblick über die wichtigsten Positionen, die von der Steuer abgesetzt werden können.

mehr ...