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16. Juni 2015, 11:45
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Frauen vernachlässigen Altersvorsorge

Ein Viertel der Frauen in Deutschland betreibt derzeit keinerlei private Altersvorsorge, so eine aktuelle Studie. Rund die Hälfte der Frauen würden demnach ihre Vorsorgemaßnahmen ausbauen, wenn sie mehr verdienen würden.

Studie: Ein Viertel der Frauen betreibt keine Altersvorsorge

Quelle: GDV

Bislang haben 26 Prozent der Frauen in Deutschland keine private Altersvorsorge. Bei den Männern sind es 20 Prozent. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts You Gov im Auftrag des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

Frauen wollen finanzielle Unabhängigkeit

Laut der Erhebung vertrauen Frauen bei der Altersvorsorge grundsätzlich weniger auf die Hilfe des Partners oder der Familie, sondern setzen auf Eigeninitiative. 63 Prozent geben demnach an, dass sie im Alter finanziell überwiegend selbständig sein zu wollen (Männer: 65 Prozent).

Zudem machen sich Frauen laut der Umfrage eher Sorgen um ihre Altersvorsorge. Demnach befürchten 62 Prozent, dass ihre finanzielle Absicherung im Alter nicht ausreichen könnte. Nur 54 Prozent der Männer teilen diese Befürchtung.

 

Seite zwei: “Frauen noch stärker unterstützen

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2 Kommentare

  1. Leider ist es richtig, dass gerade Frauen zu gering vorsorgen (können). Ein Zulagen-Riester-Vertrag wäre hier durchaus sinnvoll, wenn der Partner bereits einen Riestervertrag hat. DienZulagen für Kinder erhält die junge Mutter zusätzlich zur eigenen Riesterzulage. Dies sind seit 2008, 154,– € für die Mutter + 300,–€ für das Kind – bei einem Eigenbeitrag von 60,– €. Das ist doch sehr rentabel. Außerdem ist ein Tipp, das eigene Konsumverhalten zu beobachten. Wenn etwas weniger konsumiert wird, z.B. Im Café, Hanyverträge, Fitnessstudio welches nicht besucht wird, Abos, Nikotin, etc.), lassen sich viele Euros sparen, die sinnvoll für die Unabhängigkeit im Alter angelegt werden können.

    Kommentar von Ralf Finke — 21. Juni 2015 @ 21:52

  2. Insbesondere die Nichtvereinbarkeit von Familie und Beruf, lässt viele Frauen im Zuge der Elternzeit und Kindererziehung im Bereich der Altersvorsorge kürzer tretten. Familien stehen nicht selten finanziell unter Druck, wenn ein Partner den Beruf temporär aufgeben muss. Die Studie ist daher nicht verwunderlich, sondern spiegelt schlicht den Status Quo. Wichtig für die Frauen und die Familien bleibt der Nachholbedarf, nach der Erziehungszeit. Leider wird dieser Prozess vergessen oder erst viele Jahre später versucht nachzuholen.

    Kommentar von Andre Perko — 17. Juni 2015 @ 08:22

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