„Pflegerentenversicherung garantiert Beitragsstabilität“

Bleibt ein Abschluss aus, so die Studienmacher, liege dies vor allem „am Erleben mangelnder Transparenz, Vergleichbarkeit und Verständlichkeit der angebotenen Produkte und Leistungen, weniger allein an der Prämienhöhe“. Muss das Produkt Pflegezusatzversicherung besser vermarktet werden?

Grundsätzlich kann man sagen, dass nur etwa drei Prozent der Bundesbürger eine Vorsorge im Bereich Pflegebedürftigkeit getroffen haben – also viel zu wenig. Und selbst jene, die eine Police abgeschlossen haben, sind zu etwa 70 Prozent unzulänglich versorgt. Darum ist es so wichtig, die Menschen für das Thema Pflege zu sensibilisieren und die Notwendigkeit zur Vorsorge zu betonen. Der Vermittler hat hier also die wichtige Aufgabe, auf den Bedarf hinzuweisen, Angebote zu vergleichen und Nachfragen seiner Kunden verständlich zu beantworten. Als Maklerversicherer unterstützen wir unsere Vermittler dabei.

Worin besteht die größte Herausforderung im Vertrieb?

Natürlich spielt das Preis-Leistungs-Verhältnis eine wesentliche Rolle. Die besten Leistungen und gleichzeitig der günstigste Tarif – diese Kombination ist schwerlich möglich. Kunden sollten sich genau anschauen, welche Leistungen sie für ihre Prämien erwarten dürfen. Für Swiss Life kann ich sagen: Die bestmögliche Absicherung hat für uns Vorrang.

Die Pflege-Expertin Margot Winkler meint: „Was bei der gesetzlichen Pflegeversicherung passiert, gilt auch für die private Zusatzversicherung: Die Beiträge werden steigen, denn der Bedarf bei immer mehr Pflegefällen wird größer.“ Kann die Pflegerente, die stabile Beiträge vorsieht, von dieser Entwicklung profitieren?

Ganz sicher. Wie schon beschrieben: Die Pflegerentenversicherung garantiert Beitragsstabilität. Das ist ein ganz wesentlicher Vorteil im Vergleich zum Pflegetagegeld und der Pflegekostenversicherung, denn bei diesen Produkten kann der Versicherer die Beiträge erhöhen. Mit einer Pflegerente haben Kunden also Planbarkeit. Angesichts einer steigenden Anzahl von Pflegefällen wird Beitragsstabilität immer wichtiger.

Das Gespräch führte Lorenz Klein.

Foto: Swiss Life

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