Anzeige
Anzeige
15. Januar 2015, 08:17
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Pflegestärkungsgesetz: Wird private Vorsorge überflüssig?

Mit dem neuen Pflegestärkungsgesetz sollen Verbesserungen bei den Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung erreicht werden. Werden private Pflegezusatzversicherungen durch diese Maßnahme obsolet?

Gastbeitrag von Elke Scholz-Krause, ESK Cityfinanz GmbH

Pflegestärkungsgesetz

Auch wenn durch das neue Pflegestärkungsgesetz die Leistungen besser geworden sind, handelt es sich weiterhin nur um einen “Teilkaskoschutz”.

Seit dem 1. Januar 2015 ist das neue Pflegestärkungsgesetz in Kraft getreten. Ziel des Gesundheitsministeriums ist es, Verbesserungen bei den Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung zu erreichen.

Speziell die ambulante Pflege, Pflege zu Hause durch Angehörige und die Leistungen für Demenzkranke werden nun besser berücksichtigt. Pflegebedürftige der Pflegestufe Null können nun erstmals Kombinationsleistung für Tages- oder Nachtpflege zusätzlich zum Pflegegeld oder Pflegesachleistung zu 100 Prozent in Anspruch nehmen.

Ambulante Wohngruppen und Umbaumaßnahmen zur Wohnraumanpassung, beispielsweise um diesen barrierefrei zu gestalten, werden bezuschusst.

Woher kommt das Geld für die höheren Leistungen?

Finanziert werden die Zusatzleistungen durch die Beitragserhöhung in der Pflegeversicherung um 0,3 Prozent pro Monat. Zusätzlich wird ein Pflegevorsorgefonds aufgebaut, welcher von der Bundesbank verwaltet wird.

Ziel des Fonds ist es, den Beitragssatz ab dem Jahr 2035 (!) zu stabilisieren. Experten sagen bereits heute voraus, dass die Mittel aus diesem Fonds nur zu ca. 11-14 Prozent die Finanzierungslücke decken wird.

Seite zwei: Nur “Teilkaskoschutz”

Weiter lesen: 1 2

Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 12/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Goldfonds – Rock’n’Roll – Fondspolicen – Nachrangdarlehen

Ab dem 22. November im Handel.

Cash. 11/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Megatrend Demografie – Indizes – Naturgefahren – Maklerpools

Versicherungen

Versicherungsmakler erzielen 2018 mehr Gewinn

Eines der Ergebnisse des aktuellen AfW-Vermittlerbarometer ergab einen in diesem Jahr gestiegenen Gewinn der Versicherungsmakler.

mehr ...

Immobilien

Berlin: Temporäres Wohnen ist “Everybody’s darling”

Der Markt für temporäres Wohnen in der Bundeshauptstadt verändert sich. Immer mehr internationale Investoren und Betreiber sowie neuentwickelte Konzepte bilden aktuell die relevantesten Trends.

mehr ...

Investmentfonds

Hans-Werner Sinn: Merkel könnte Brexit verhindern

Angela Merkel könnte zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, wenn sie den Brexit verhindert. Davon ist Hans-Werner Sinn im Interview mit “Börse Online” überzeugt. Sie habe die Chance, mit einem historischen Erfolg in die Geschichtsbücher einzugehen.

mehr ...

Berater

Top Zehn der Neujahrsvorsätze

An sich selbst arbeiten, das wollen im kommenden Jahr über 70 Prozent der Deutschen. Dazu gehört neben gesünder leben und abnehmen auch fürs Alter vorzusorgen. Das sind die zehn wichtigsten Neujahrsvorsätze der Deutschen:

mehr ...

Sachwertanlagen

Erstes Urteil zur P&R-Vermittlung: Es war “execution only”

Das Urteil des Landgerichts Ansbach, das die Klage einer Anlegerin gegen einen Vermittler von P&R-Containern abgewiesen hat, liegt nun schriftlich vor. Demnach gab es in dem Fall einige Besonderheiten.

mehr ...

Recht

Betriebliche Hinterbliebenenrente darf gekürzt werden

Sieht eine Versorgungsregelung vor, dass die Hinterbliebenenversorgung eines jüngeren hinterbliebenen Ehepartners für jedes volle über zehn Jahre hinausgehende Jahr des Altersunterschieds der Ehegatten um fünf Prozent gekürzt wird, liegt darin keine gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) verstoßende Diskriminierung wegen des Alters. Dies hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) jetzt entschieden (3 AZR 400/17).

mehr ...