Anzeige
Anzeige
25. November 2015, 10:22
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Swiss Life zieht Bilanz und plant bis 2018

Der Schweizer Versicherer Swiss Life zieht für die letzten drei Jahre eine positive Bilanz und steckt die Marschroute für die Zeit bis 2018 ab.

Swiss-Life-Frost in Swiss Life zieht Bilanz und plant bis 2018

Patrick Frost, Swiss Life, will das verwaltete Vermögen nachhaltig steigern.

“Swiss Life hat sich auch in den letzten drei Jahren wieder erfreulich weiterentwickelt. Wir haben die Ziele im Rahmen unseres Unternehmensprogramms “Swiss Life 2015″ übertroffen”, sagt Patrick Frost, CEO der Swiss Life-Gruppe.

“Das ist eine exzellente Basis, um das Unternehmen in die nächste Phase zu führen. Dabei setzen wir auf Bewährtes, orientieren uns aber noch stärker an der Qualität unserer Gewinne. Mehr Gewicht legen wir künftig auf die Fähigkeit, Cash an die Swiss Life Holding zu überweisen, sowie ein effizientes Kapitalmanagement, bei allem, was wir tun. Für die Weiterentwicklung unseres Geschäftsmodells investieren wir in den kommenden drei Jahren deutlich über 100 Millionen Schweizer Franken zusätzlich in die Digitalisierung, Beratung und ins organische Wachstum”, so Frost weiter.

Programm “Swiss Life 2018” aufgelegt

Mit dem Strategieprogramm “Swiss Life 2018” verfolgt das Unternehmen vier Stossrichtungen: Steigerung des Gewinns und der Gewinnqualität; ein konsequentes Kapitalmanagement, um zusätzliche Kapitalpuffer aufzubauen, Cash an die Swiss Life Holding zu überweisen und eine höhere Dividendenfähigkeit zu erlangen; weitere Fortschritte in der operativen Effizienz sowie die konsequente Ausrichtung aller Geschäftsprozesse auf den Kunden.

Vier Ertragsquellen im Fokus

Bezüglich der Steigerung des Gewinns und der Gewinnqualität setzt Swiss Life auf die Ausrichtung des Unternehmens auf vier Ertragsquellen: das Sparergebnis, das Risikoergebnis, das Fee-Ergebnis sowie das Kostenergebnis. Mit dem weiteren Ausbau des Fee-Geschäfts, das weniger Kapital bindet, steigert Swiss Life die Widerstandsfähigkeit ihres Geschäftsmodells weiter.

Konkret will die Gruppe bis 2018 ein Fee-Ergebnis von 400 bis 450 Millionen Schweizer Franken erzielen und das Risikoergebnis zwischen 350 bis 400 Millionen Schweizer Franken verteidigen. Weiterhin einen wichtigen Beitrag leisten wird dank striktem Anlageprozess auch das Sparergebnis.

Lange Anlagedauer als Erfolgsfaktor

Zentral für den Markterfolg von Swiss Life bleibt das Asset Management sowohl für das Versicherungsgeschäft und ihre Kunden als auch für externe Mandate. Swiss Life ist dank einer langen Anlageduration und robusten direkten Anlageerträgen in der Lage, dem aktuellen Tiefzinsumfeld zu trotzen und ihre Zinsmarge zu schützen. Die Anlagestrategie ist so aufgesetzt, dass dank konsequenter Abstimmung der Anlagen und Verbindlichkeiten die Zinsmarge für Jahrzehnte geschützt ist. Damit werden die Garantien für die Kunden erfüllt, selbst wenn die Tiefzinsphase langfristig anhalten sollte.

Verwaltetes Vermögen soll auf 50 Milliarden Schweizer Franken steigen

Die Kompetenzen von Swiss Life Asset Managers in der langfristigen und risikoorientierten Anlage, insbesondere bei Obligationen und Immobilien, machen das Geschäft für Drittkunden zu einem Wachstumstreiber. Swiss Life Asset Managers hat sich bis 2018 deshalb zum Ziel gesetzt, die verwalteten Vermögen von Drittkunden von 34 Milliarden Schweizer Franken per Ende 2014 auf 50 Milliarden Schweizer Franken und das Fee-Einkommen um rund 40 Prozent auf 640 bis 660 Millionen Schweizer Franken zu steigern. (fm)

Foto: Swiss Life

Anzeige
Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 12/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Reform der Betriebsrente – VV-Fonds – Crowdinvesting – Maklerpools

Ab dem 23. November im Handel.

Cash.Special 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Herausforderungen 2018 – bAV-Reform – Elementarschadenversicherung – Digitale Geschäftsmodelle

Ab dem 24. Oktober im Handel.

Versicherungen

Cyberpolicen: “Einige Versicherer werden das eventuell nicht überleben”

Cyberpolicen können Versicherer in die Pleite treiben. Davor warnte Jens Krickhahn, Cyberspezialist beim Allianz-Industrieversicherer AGCS, auf der Konferenz “Versicherung und Internet”, wie die veranstaltende “Süddeutsche Zeitung” (SZ) berichtet.

mehr ...

Immobilien

Deutsche finden Mieten zu teuer

Der Großteil der Bundesbürger ist der Ansicht, dass die Mieten für Wohnraum hierzulande zu hoch sind. Das geht aus einer aktuellen Umfrage hervor. Bei der Wohnungssuche sind zudem viele Menschen bereit, viele persönliche Daten preiszugeben.

mehr ...

Investmentfonds

Japan: Mehr als nur ein Versprechen

Japan ist kein Markt für kurzfristig orientierte Anleger, aber für geduldige Optimisten werden sich Investitionen lohnen. Während die Aktienbewertungen in der Regel schon sehr hoch sind, werden die Bewertungen japanischer Aktien den strukturellen Verbesserungen nicht gerecht. Gastbeitrag von Richard Kaye, Comgest

mehr ...

Berater

“Kein zugelassenes Institut”

Die Finanzaufsicht BaFin warnt vor einer Pseudo-Bank aus Hessen, die auf ihrer Website von umfangreichen Finanzdienstleistungen und der Zugehörigkeit zu einer bekannten Bankengruppe tönt. Offenbar ist alles erlogen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Reger November im Sachwerte-Zweitmarkt

Die Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG verzeichnete auf dem Zweitmarkt für Sachwertinvestments im November erstmals seit knapp einem halben Jahr mehr als 500 Handelsabschlüsse in einem Monat. Auch die Kurse zogen an.

mehr ...

Recht

Wie Patchwork-Familien am besten für den Notfall vorsorgen

Patchwork-Familien sind heute gang und gäbe. Da deutsche Gesetze jedoch häufig noch auf dem traditionellen Familienbild basieren, ist es für diesen Familien-Typus umso wichtiger, eigenständig Vorkehrungen für Ernstfälle zu treffen.

Gastbeitrag von Margit Winkler, Institut Generationenberatung

mehr ...