Neue „Unfallwelt“ gestartet: Bayerische will auch bei schwerer Krankheit leisten

Die Versicherungsgruppe die Bayerische hat ihre Produktpalette in der Unfallversicherung komplett überarbeitet. Künftig stehen drei verschiedene Unfall-Tarife („Individual“, „Optimal“, „Multi Protect“) zur Wahl.

„Unsere neue Unfallwelt ist das Ergebnis einer Reihe von Workshops mit ausgewiesenen Experten in der Kundenberatung“, sagte Martin Gräfer, Vertriebsvorstand der Bayerischen, anlässlich der Markteinführung.

Der bisherige Basis-Unfallschutz Optimal ist ab sofort in den Preis-Stufen Smart, Komfort und Prestige erhältlich. Letztere Variante ist die teuerste, dafür können Versicherte im Bedarfsfall verschiedene Assistance-Leistungen in Anspruch nehmen, wie etwa Wäsche- und Menüservice oder Fahrdienste.

Multi-Protect-Police leistet auch bei schweren Krankheiten

Im Rahmen der neuen Multi-Protect-Versicherung gewährt der Versicherer eine sogenannte Existenzsicherungs-Rente, die ab 50 Prozent Invalidität eine monatliche Rente zahlt. Dies gelte auch bei Pflegebedürftigkeit und wenn gewünscht lebenslang, so das Unternehmen.

Zudem soll die Multi-Protect-Variante mit ihren fünf Bausteinen nicht nur bei Unfallfolgen leisten, sondern auch bei schweren Krankheiten wie Krebs, Herzinfarkt und Schlaganfall. Gleiches gilt bei Verlust von Grundfähigkeiten wie Augenlicht oder Stimme.

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In der Individual-Variante verspricht die Bayerische „alle wirtschaftlich unfallbedingten Folgen“ zu bezahlen und nennt hier beispielhaft Schmerzensgeld, Verdienstausfall, Umbau, Pflegekosten oder Rentenminderung. Aufgrund der mit zehn Millionen Euro wohl höchsten Standard-Versicherungssumme Deutschlands, wie der Versicherer erklärt, zahle die Police zudem in der Praxis deutlich mehr aus als eine klassische Unfallversicherung.

Der Individual-Tarif „füllt auf, wenn keine, keine vollen oder strittige Haftpflichtansprüche existieren“, heißt es. Der Unfallschaden werde so reguliert, als wäre die Bayerische der Unfallverursacher.

Bayerische: „Vorschläge aus der Kundenberatung berücksichtigt“

„Unsere neue Unfallwelt ist das Ergebnis einer Reihe von Workshops mit ausgewiesenen Experten in der Kundenberatung. Wir haben einen Großteil der Vorschläge der Beratungsprofis in die Tarife eingearbeitet“, sagte Martin Gräfer, Vertriebsvorstand der Bayerischen, anlässlich der Markteinführung. (lk)

Foto: Die Bayerische

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