Anzeige
Anzeige
10. April 2015, 11:28
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Berechnungsbasis eines bAV- Zusatzausgleichs kann offen bleiben

Wird im Falle einer Ehescheidung der Versorgungsausgleich geregelt und hat der Versorgungsträger den Risikoschutz eines Ehepartners beschränkt, muss nicht bereits durch die Teilungsordnung festgelegt sein, wie sich der zusätzliche Ausgleich errechnet, so der Bundesgerichtshof (BGH).

Versorgungsträger

Es genügt, wenn der Versorgungsträger die Berechnungsgrundlage der bAV-Zusatzkompensation im Versorgungsausgleichsverfahren darlegt.

Im Rahmen des vorliegenden Verfahrens besteht Uneinigkeit zwischen dem Versorgungsträger und dem Familien- bzw. Oberlandesgericht (OLG) Bamberg über die Umrechnungsgrundlage einer Zusatzkompensation bei der Altersversorgung als Ausgleich für einen entfallenden Invaliditäts-Risikoschutz.

Konkrekt hatte der Ehemann bei seinem Arbeitgeber, dem Versorgungsträger, eine Altersvorsorge mit enthaltenem Invaliditätsschutz abgeschlossen.

Versorgungszusage gegenüber Ehefrau ohne Invaliditätsschutz

Die Versorgungszusage gegenüber der Ehefrau umfasste lediglich die Altersversorgung, aber keinen Invaliditätsschutz. Diese Asymmetrie wird durch eine “versicherungsmathematisch wertgleiche Erhöhung ihrer Altersversorgung” durch den Versorgungsträger ausgeglichen.

Durch die Scheidung der Ehe musste der Versorgungsausgleich geregelt werden. Das Familiengericht verlangte nach einer ersten Berechnung des Versorgungsträgers, den Ausgleichswert zwecks Kompensation des reduzierten Risikoschutzes zu erhöhen.

Daraufhin bemerkte der Arbeitgeber, dass der Ausgleich bereits durch eine Umrechnung des Ausgleichsbetrags in eine erhöhte Altersrente berücksichtigt werde. Sowohl das Familiengericht als auch das OLG monieren diese Art der Kompensation.

Seite zwei: OLG: Willkür bei Berechnung

Weiter lesen: 1 2

Anzeige
Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 01/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Börsen-Ausblick 2018 – Altersvorsorge – Immobilienmarkt Deutschland – Finanzvertrieb-Trends

Ab dem 14. Dezember im Handel.

Cash.Special 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Herausforderungen 2018 – bAV-Reform – Elementarschadenversicherung – Digitale Geschäftsmodelle

Ab dem 24. Oktober im Handel.

Versicherungen

Ergo kappt Verzinsung 2018 nur teilweise

Die Lebensversicherungskunden der Ergo müssen sich 2018 nur teilweise auf sinkende Überschüsse einstellen. Die laufende Verzinsung bleibt bei den Töchtern Victoria Leben mit 2,05 Prozent und bei Ergo Direkt mit 2,75 Prozent stabil. Für die Kunden der Ergo Leben sinkt sie hingegen um 0,2 Prozentpunkte auf 2,05 Prozent.

mehr ...

Immobilien

Zinspolitik: So wirken sich die Entscheidungen von Fed und EZB aus

Am Mittwoch beschloss die amerikanische Notenbank Federal Reserve eine weitere Erhöhung des Leitzinses um 0,25 Prozent. Die Europäische Zentralbank entschied am Donnerstag, den Leitzins in der Eurozone nicht anzuheben. Der Finanzdienstleister Dr. Klein kommentiert, wie sich diese Entscheidungen auswirken.

mehr ...

Investmentfonds

“EZB stimmt Investoren auf ruhiges Jahresende ein”

Will man die Sitzungen der US-amerikanischen- (Fed) und der Europäischen Zentralbank (EZB) diese Woche zusammenfassen, reicht ein Wort: “un­spek­ta­ku­lär”. Das trifft auch auf die Ergebnisse zu, die die Märkte so bereits erwartet haben. Cash. hat Reaktionen auf die Entscheidung der EZB zusammengefasst:

mehr ...

Berater

Finanzen 2018: Deutsche wieder optimistischer

Die Bundesbürger sind mit Blick auf ihre eigenen finanzielle Situation in den nächsten zwölf Monaten optimistischer als im vorigen Jahr. Das geht aus einer Studie im Auftrag der Postbank hervor. Die Zuversicht ist demnach jedoch nicht in allen Teilen der Gesellschaft gleich stark ausgeprägt.

mehr ...

Sachwertanlagen

Deutsche Finance zapft US-Autofahrer an

Der Asset Manager Deutsche Finance Group aus München investiert über einen institutionellen Zielfonds in den Aufbau eines Tankstellenportfolios in den USA.

mehr ...

Recht

Versicherungsanlageprodukte: Vermittlung nach Umsetzung der IDD

Die Umsetzung der europäischen Vertriebsrichtline IDD in deutsches Recht bringt auch neue Anforderungen an die Vermittlung von Versicherungsanlageprodukten mit sich. Konkrete Informationspflichten und Wohlverhaltensregeln ergeben sich aus der “Delegierten Verordnung” der EU.

mehr ...