Anzeige
21. Mai 2015, 11:30
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Zurich verschärft Sanierung – Höhere Einsparungen bis 2016

Der Schweizer Versicherer Zurich verschärft sein Sanierungsprogramm. Bis zum Jahr 2016 sollen die Kosten des Konzerns um weitere 300 Millionen US-Dollar (270 Millionen Euro) sinken, wie der Allianz-Rivale am Donnerstag in Zürich mitteilte.

Zurich verschärft Sanierung - Höhere Einsparungen bis 2016

Zurich-Chef Martin Senn will spätestens Ende kommenden Jahres kräftig Geld ausgeben – für Übernahmen oder für die Aktionäre.

“Wir sind uns bewusst, dass wir uns weiter verbessern müssen”, sagte Zurich-Chef Martin Senn. Bei den vor knapp anderthalb Jahren ausgegebenen Zielen etwa für eine stärkere Eigenkapitalrendite und höhere Bargeldzuflüsse sei das Unternehmen allerdings auf Kurs.

Verschärfung des Sparprogramms kostet viel Geld

Die Verschärfung des Sparprogramms kostet allerdings zunächst Geld. Auf 400 bis 600 Millionen Dollar schätzt Senn die Aufwendungen, die er größtenteils bereits im laufenden Jahr verbuchen will. Bis zum Jahr 2018 peilt er durch den Umbau sogar Effizienzgewinne von mindestens einer Milliarde Dollar netto an. Dazu will er die Abläufe vereinfachen und zentrale Dienstleistungszentren für den gesamten Konzern ausbauen.

Im Geschäft mit großen Unternehmenskunden, Firmenkunden und Teilen des Privatkundengeschäfts hat Zurich nach Darstellung des Managements gute Fortschritte erzielt. Bis Ende 2016 müsse etwa die Zusammenarbeit der Geschäftsbereiche weiter ausgebaut werden.

Verbesserte Schaden-Kosten-Quote 

In der Schaden- und Unfallversicherung soll von den Prämieneinnahmen künftig mehr Gewinn übrigbleiben: Die kombinierte Schaden-Kosten-Quote, also der Anteil der Prämien, die für Schäden, Verwaltung und Vertrieb draufgehen, soll um zwei bis drei Prozentpunkte sinken. Auch die weltweite Lebensversicherung soll mehr Geld abwerfen.

Spätestens Ende kommenden Jahres will Zurich kräftig Geld ausgeben: Drei Milliarden Dollar an überschüssigem Kapital will der Versicherer bis dahin für die Übernahme anderer Unternehmen ausgeben – oder das Geld an die Aktionäre ausschütten.

Quelle: dpa-AFX

Foto: Zurich

Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Megatrend Demografie – Indizes – Naturgefahren – Maklerpools

Ab dem 16. Oktober im Handel.

Cash.Special 3/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Riester-Rente – bAV – PKV – Bedarfsanalyse

Ab dem 22. Oktober im Handel.

Versicherungen

Kfz-Ersatzteile: GDV sieht “monopolartige” Strukuren

Bemerkenswerte Preisentwicklung bei Kfz-Ersatzteilen: So sind etwa Rückleuchten, Motorhauben und Windschutzscheiben in den letzten zwölf Monaten erneut deutlich teurer geworden. Von August 2017 bis August 2018 im Schnitt um vier Prozent, Scheinwerfer sogar um sieben Prozent. Das geht aus einer GDV-Auswertung der Schadenkalkulations-Datenbank Audatex hervor.

mehr ...

Immobilien

Energieeffizientes Bauen zahlt sich nicht immer aus

Energieeffizientes Bauen entlastet den Geldbeutel privater Bauherren – was Politik und Hersteller häufig versprechen, trifft in der Praxis nicht immer zu. Die Verbraucherschutzorganisation nennt Tipps, damit sich Energiemaßnahmen wirklich lohnen.

mehr ...

Investmentfonds

So behalten Sie den Überblick über ihr Depot

Chaos im Depot, einseitige Anlagestrategie oder noch gar kein Depot? Wer sein Depot aufräumen oder neu aufbauen will, muss wissen wie. Dafür hat Stiftung Warentest eine Anleitung in vier Schritten erstellt und eine Übersicht über 18.000 Fonds und ETFs.

mehr ...

Berater

Keine Angst trotz Provisionsdeckel

Das nennt man wohl ein Remis: 47,2 Prozent der Mitgliedsunternehmen des Bundesverbands Deutscher Versicherungsmakler (BDVM) gehen davon aus, dass die Auswirkungen eines Provisionsdeckels sie kaum treffen würde. Dagegen erwarten 30,3 Prozent spürbare Auswirkungen, für 22,5 Prozent wäre es hart oder sehr hart. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage des Verbands.

mehr ...

Sachwertanlagen

Neuer Spezial-AIF von d.i.i.

Die d.i.i. Investment GmbH hat mit dem “d.i.i. 10” einen weiteren geschlossenen Immobilien-Spezial-AIF aufgelegt. Der neue Fonds richtet sich an Family Offices, vermögende private Investoren und Stiftungen.

mehr ...

Recht

Mietrecht: Was da ist, muss bleiben

Sind bei der Besichtigung einer Mietwohnung noch Gegenstände oder Einbauten des bereits ausgezogenen Vormieters vorhanden, kann der neue Mieter verlangen, dass diese auch bleiben. Macht der Vermieter den Mieter nicht ausdrücklich darauf aufmerksam, dass ein Gegenstand nicht zur Wohnungsausstattung gehört, schließt ihn der Mietvertrag automatisch mit ein. So entschied laut D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH das Amtsgericht Nürnberg hinsichtlich einer vom Vormieter zurückgelassenen Markise.

mehr ...