Anzeige
10. Juni 2016, 10:55
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

“Auch kleinere Unternehmen im Visier von Cyber-Kriminellen”

Attacken aus dem Internet treffen immer häufiger auch kleine und mittelständische Unternehmen. Daniel Koch, Leiter der Abteilung Produktmanagement Firmen der HDI Versicherung AG, spricht über das zunehmende Bedrohungspotenzial durch Cyber-Kriminalität, den Bedarf der Firmen an schlanken und passgenauen Versicherungslösungen sowie die Wachstumsaussichten des Versicherers in einem jungen Markt.

Cyber-Angriffe: Auch kleinere Unternehmen im Visier

“Es sind gerade kleinere und mittelständische Unternehmen, die aus der Sicht von Fachleuten und auch aus unserer Sicht gefährdet sind.”

Cash.: Größere Unternehmen und Industrie-Unternehmen können bereits Cyber-Policen von HDI erwerben. Nun bieten sie auch kleineren und mittelständischen Unternehmen einen finanziellen Schutz gegen Hacker und andere Cyber-Kriminelle an. Was sind die Gründe hierfür?

Koch: Die aktuelle Bedrohungslage durch Cyber-Angriffe legt auch kleineren Unternehmen nahe, Schutzmaßnahmen gegen diese Angriffe zu ergreifen. Längst sind es nicht mehr nur Großunternehmen, die ins Visier von Cyber-Kriminellen geraten. Es sind gerade kleinere und mittelständische Unternehmen, die aus der Sicht von Fachleuten und auch aus unserer Sicht gefährdet sind.

Technische und organisatorische Maßnahmen reichen für eine wirksame Abwehr dieser Gefahr jedoch nicht mehr aus. Denn eine 100-prozentige Sicherheit lässt sich auch mit den ausgefeiltesten Maßnahmen nicht erreichen. Unternehmen wollen die Risiken, die durch die Vielzahl von Cyberangriffen entstehen, deshalb auch finanziell deckeln. Eine für das Unternehmen passende Cyber-Versicherung ist dazu das richtige Mittel. Derzeit sind jedoch lediglich zehn Prozent der deutschen Unternehmen gegen das Risiko eines Cyberangriffs abgesichert.

Jedes zehnte mittelständische Unternehmen wurde 2014 mindestens einmal Opfer einer Attacke aus dem Internet, ergab eine Umfrage der Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) aus dem vergangenen Sommer. Trotzdem sind immer noch viele Mittelständler der Ansicht, dass ihr Betrieb für Hacker nicht groß oder wichtig genug sei. Mit welchen Produkt-Features wollen Sie zögerliche Kunden von ihrer neuen “Cyberrisk”-Zusatzdeckung zur Betriebshaftpflicht überzeugen?

Zum einen zeigen wir Unternehmen aus Gewerbe und Handwerk detailliert die aktuelle Bedrohungslage im Hinblick auf Cybercrime auf. Und zum anderen bieten wir mit der Zusatzdeckung Cyberrisk ein Produkt für kleine und mittelständische Unternehmen, das genau auf diese Bedrohungslage abzielt. Ein Produkt, das zudem transparent und für den Kunden einfach zu handeln ist.

Vor allem aber können sich die Leistungen sehen lassen: Einmal bietet Cyberrisk einen umfangreichen Haftpflichtschutz für Cyberrisiken: Ansprüche Dritter mit einer Deckungssumme von 750.000 Euro für Vermögensschäden sind hierüber abgedeckt. Cyberrisk geht aber – obwohl als Zusatzdeckung zur Betriebshaftpflicht konzipiert – weit über die Deckung von Haftpflicht-Risiken hinaus und tritt auch für Eigenschäden des Unternehmens ein. Dazu gehören zum Beispiel: Kosten für forensische Untersuchungen, die Benachrichtigung von Betroffenen und Datenschutzbehörden, Dienstleistungen zur Kreditkartenüberwachung sowie die Wiederherstellung von Daten und Software. Außerdem sind auch Schäden durch Betriebsunterbrechung abgesichert.

Seite zwei: Prämienermittlung erfolgt auf Umsatzbasis

Weiter lesen: 1 2

Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Megatrend Demografie – Indizes – Naturgefahren – Maklerpools

Ab dem 16. Oktober im Handel.

Cash.Special 3/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Riester-Rente – bAV – PKV – Bedarfsanalyse

Ab dem 22. Oktober im Handel.

Versicherungen

ERGO forciert Lebensversicherung

ERGO holt Markus Krawczak zum Januar 2019 als Vorstand für den Maklervertrieb Leben. Zusätzlich hat ERGO zum 1. November 2018 das neue Ressort betriebliche Altersversorgung gegründet. Dieses wird von Jan Niebuhr geleitet.

mehr ...

Immobilien

Immobilienfinanzierung: So hoch sind die durchschnittlichen Kreditsummen

Dr. Klein hat bundesweit Alter und Kredithöhe von Immobilienkäufern untersucht. Während Eigenheimerwerber in Sachsen-Anhalt besonders jung sind, kaufen Hamburger und Berliner später eigene vier Wände. Auch bei der Kreditsumme gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Bundesländern.

mehr ...

Investmentfonds

Der Weg zur Planwirtschaft

Die expansive Geldpolitik lähmt Innovationen und lässt Blasen entstehen, die platzen werden. Die größte Gefahr ist, dass gescheiterte Unternehmen verstaatlicht werden. Davor warnte gestern auf dem Faros Institutional Investors Forum Professor Gunther Schnabl. Gibt es einen Ausweg aus diesem Szenario?

mehr ...

Berater

EZB-Präsident und Deutsche-Bank-Chef fordern Kapitalmarktunion

EZB-Präsident Mario Draghi und Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing haben einmal mehr einheitliche Regeln für Banken und die Kapitalmärkte in Europa gefordert. Das sei die einzige Antwort auf die Bedrohungen denen sich die Währungsunion ausgesetzt sehe.

mehr ...

Sachwertanlagen

Noch immer Prozesse rund um die Göttinger Gruppe anhängig

Die Pleite der Securenta/Göttinger Gruppe im Jahr 2007 beschäftigt noch immer die Gerichte. Das belegt ein aktueller Beschluss des BGH: Er hatte in Zusammenhang mit einer überlangen Verfahrensdauer eines der Prozesse zu entscheiden. 

mehr ...

Recht

Kampf ums “Bayerische”: Watschn vom Richter

Nach langwierigem Prozess über zwei Instanzen wird ein Hahnenkampf zweier Versicherungen ums “Bayerische” aller Wahrscheinlichkeit nach mit dem Offensichtlichen enden: Ein bayerisches Unternehmen darf sich auch bayerisch nennen.

mehr ...