1. August 2016, 08:36
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Bsirske stimmt auf Kampf um höheres Rentenniveau ein

Verdi-Chef Frank Bsirske pocht auf ein höheres Rentenniveau in Deutschland. Die Bevölkerung stimmte er auf heftige Debatten darüber ein. “Es kann nicht sein, dass man nach jahrzehntelanger Arbeit mit der Rente nicht anständig über die Runden kommt”, sagte Bsirske der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

Bsirske stimmt auf Kampf um höheres Rentenniveau ein

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“Der zentrale Stellhebel ist das gesetzliche Rentenniveau. Es muss stabilisiert und dann angehoben werden.”

Natürlich werde auch das Beitragsniveau angehoben werden müssen. “Die Arbeitgeberverbände und die Versicherungswirtschaft werden dabei aus allen Rohren dagegen schießen”, sagte Bsirske. “Sie profitieren von der aktuellen Lage am meisten.” Nach der Sommerpause wollen die Gewerkschaften mit Kampagnen Druck für ein höheres Rentenniveau machen. Der DGB will vor dem Bundestagswahlkampf für einen Kurswechsel mobilisieren. Die IG Metall hat bereits im Juli ein entsprechendes Konzept vorgelegt.

Heute laufen laut Bsirske elf bis zwölf Millionen Arbeitnehmer auf Hartz-IV-Anspruch im Alter und Altersarmut zu. “Hier tickt eine soziale Zeitbombe”, sagte der Verdi-Vorsitzende. Die von der Koalition geplante solidarische Lebensleistungsrente – eine Aufwertung von Kleinrenten – reiche bei weitem nicht. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

2 Kommentare

  1. man sollte eben nicht Leuten die nie, oder nur wenige Jahre in die Deutsche Rentenversicherung einbezahlt haben, Renten bzw.höhere Renten geben, wie Leuten die 50 Jahre und länger einbezahlt haben. diese Leute muessten aus Steuergeldern bekommen.
    Ausserdem sollten nur Renten und nicht sonstige Leistungen aus der Rentenkasse bezahlt werden, wie zB. Umschulungen usw.

    Kommentar von Heinrich Röhrle — 31. August 2016 @ 16:20

  2. Neue Einzahler haben neue Ansprüche, so finanzieren sich die Wünsche von VERDI also nicht. Es ist heute schon nicht klar, wie künftig die junge Generation die steigende und immer länger lebende Zahl von Rentnern finanzieren soll. Und VERDI will, dass die Jüngeren noch stärker geschröpft werden? Was machen wir, wenn die Jüngeren einfach auswandern? Ich finde es bodenlos, den mühsam ausgehandelten Rentenkompromiß, der die 3 widersprüchlichen Zielgrößen (Renteneintritttsalter, Rentenhöhe, Beitragshöhe) gerade noch einigermaßen akzeptabel hält, im Wahlkampf in Frage zu stellen!

    Kommentar von Dr. Ursula Renner — 3. August 2016 @ 10:40

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