Dialog Leben: Neue Produkte und neue Vergütungsregeln

Der Lebensversicherer Dialog hat sein Produktangebot in der Todesfallvorsorge und in der Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) überarbeitet. Unter anderem soll zum Frühjahr ein „BU-Gesamtpaket“ eingeführt werden, das geringere Prämien für BU-Tarife sowie eine neue Provisionsregelung für Vertriebspartner vorsieht.

Michel Stille, Vorsitzender des Vorstands der Dialog, rät Maklern zur Vergütungsvariante „niedrigere Abschlussprovision/hohe Bestandspflege“. Auf diese Weise könnten sich die Vertriebspartner „dauerhaft eine konstante Einnahmequelle sichern“.

Das Augsburger Unternehmen, das künftig als Spezialversicherer für das gesamte Biomterie-Geschäft des Mutterkonzerns Generali Deutschland zuständig ist, erklärte am Mittwoch, dass die Berufsunfähigkeitsversicherungen der Dialog im Preis gesenkt worden seien. Man wolle damit den Wünschen der Makler und der Endverbraucher „noch näher“ kommen, heißt es.

Dialog reduziert Abstand zwischen Brutto- und Nettoprämie

Im Zuge der Prämiensenkung sei auch der Abstand zwischen Brutto- und Nettoprämie im Rahmen des Tarifs „SBU-solution“ deutlich verringert worden, um den Kunden ein günstigeres Garantieniveau zu sichern. Darüber hinaus bietet die Dialog einen zweiten SBU-Tarif mit einem konstanten Beitrag über die gesamte Laufzeit an („SBU-professional“). In beiden Tarif-Varianten habe man die „erstklassigen Bedingungen“ nicht verändert, betonte der Versicherer.

BU-Expertenteam soll Makler unterstützen

Zudem setzt die Dialog künftig auf ein sogenanntes BU-Expertenteam, das den Vertriebspartnern „mit Rat und Tat“ zur Verfügung stehen soll. Ein Beispiel sei der „BU-Service-Call“, erklärt der Versicherer, mit dem Makler unverzüglich nach Einreichen eines BU-Antrags eine telefonische Eingangsbestätigung zusammen mit einer qualifizierten Ersteinschätzung erhalten sollen.

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Im Rahmen des neuen BU-Gesamtpakets werden künftig auch die Provisionen im Vertrieb neu geregelt. Dabei können die Vertriebspartner zwischen den beiden Kombinationen hohe Abschlussprovision/niedrigere Bestandspflege oder niedrigere Abschlussprovision/hohe Bestandspflege wählen.

Michel Stille, Vorsitzender des Vorstands der Dialog, rät Maklern zur Vergütungsvariante „niedrigere Abschlussprovision/hohe Bestandspflege“. Auf diese Weise könnten sich die Vertriebspartner „dauerhaft eine konstante Einnahmequelle sichern“, so Stille.

Zwei neue Risikoleben-Tarife zur Auswahl

In der Risikolebensversicherung habe die Dialog ebenfalls die Prämien gesenkt und zwei verschiedene Tarife geschaffen: „Risk-vario“ als Normaltarif und „Risk-vario Premium“ als sogenannten Spitzentarif. Dabei gilt, dass alle drei Beitragszahlungsvarianten – laufend, gegen Einmalbeitrag oder risikoadäquat – auch weiterhin möglich sein sollen. (lk)

Foto: Dialog

 

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