25. Februar 2016, 10:09
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Versicherungsvertrieb – allein zu Haus?

Denn selbst da, wo das Selbstverständnis der Top-Entscheider bereits soweit gediehen ist, diese Verantwortung anzunehmen, da ist aufgrund der langjährigen Marktstabilität wenig Erfahrung mit “Change-Programmen” vorhanden.

Und das weitverbreitete Outsourcing von Vermarktungskompetenz macht weder die strategische Markt- und Wettbewerbsanalyse einfach, noch führen diese Ergebnisse dann notwendigerweise zu treffsicheren und pragmatischen Ableitungen für Kunden und Vertriebe.

Eine gemeinsame Zukunftsgestaltung – jetzt!

Die Matrix-Organisationen vieler Konzerne machen ja heute zum Teil schon eine kunden- und partnerorientierte Prozessqualität zur Herausforderung. Unter anderem hieran krankt aktuell auch noch der Hoffnungsträger bKV. Spätestens an dieser Stelle wird sich wahrscheinlich zeigen, dass neue, erfolgreiche und nachhaltige Geschäftsmodelle nur in enger Zusammenarbeit mit erfahrenen Vertriebspartnern/Unternehmern entwickelt werden können.

In diesem geplanten, gesteuerten und nicht zuletzt auch finanzierten Miteinander könnte sich vielleicht nun schon eine generell wichtige Erkenntnis zeigen und folgende Vorgehensweise abbilden: Die gemeinsame Zukunftsgestaltung – jetzt!

Was wäre demzufolge ein angemessener Anspruch und was wäre ein richtiges Vorgehen?

Schauen wir doch dazu noch einmal über den Tellerrand unserer Branche: Ein starker, vielleicht zukünftig auch tatsächlich angemessener beziehungsweise notwendiger Anspruch wäre die Kompetenz eines “Franchising-Gebers” auf Seiten der Personenversicherer: Der Versicherer versteht den Markt, Wettbewerb, Kundenbedürfnisse und nicht zuletzt den gesamten Vermarktungsprozess samt aller ökonomischer Eckdaten so gut, dass er ausgewählte Vertriebspartner tatsächlich darin beraten und begleiten kann, mit ihm nachhaltig erfolgreich zu sein.

Seite drei: Versicherer als “Franchising-Geber”

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