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15. Dezember 2016, 14:57
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IT-Ausgaben steigen stärker als Beitragseinnahmen

Die deutschen Versicherer haben 2015 die Investitionen in ihre IT-Systeme erneut gesteigert. Die Unternehmen gaben mit 4,4 Milliarden Euro etwa 3,8 Prozent mehr für ihre digitale Infrastruktur aus als ein Jahr zuvor. Das geht aus einer aktuellen Erhebung des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hervor.

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Wie die Erhebung ergab, kommunizieren Versicherungskunden immer häufiger über digitale Kanäle.

Die IT-Ausgaben wuchsen damit deutlich stärker als der Umsatz der Branche. Zum Vergleich: Die Bruttobeitragseinnahmen legten von 2014 auf 2015 um 0,6 Prozent zu.

Am stärksten zu Buche schlugen 2015 die Aufwendungen für das interne IT-Personal. Darauf entfielen rund 1,3 Milliarden Euro und somit knapp 30 Prozent der Ausgaben. Zweitgrößter Posten sind die Hard- und Software-Kosten mit 1,2 Milliarden Euro (27,2 Prozent). Für die externe Beratung gaben die Versicherer 595 Millionen Euro aus (13,5 Prozent).

Für den hohen Anteil von internen Personalkosten sowie externer Beratung ist laut GDV vor allem die Systementwicklung verantwortlich. Um den Anforderungen der Digitalisierung gerecht zu werden, erneuern die Versicherungsunternehmen alte Systeme und arbeiten an neuen Software-Lösungen.

820 Millionen Euro bezahlten die Unternehmen zudem für Providerkosten und Outsourcing. Das ist ein Anteil von 18,6 Prozent. 490 Millionen Euro und damit 11,1 Prozent sind sonstige Kosten.

Papierpost dominiert noch

Wie die Erhebung außerdem ergab, kommunizieren Versicherungskunden immer häufiger über digitale Kanäle: 31 Prozent der Post erreichte die deutschen Versicherer im vergangenen Jahr per E-Mail (Vorjahr: 28 Prozent), weitere sechs Prozent der Nachrichten wurden über Kunden- und Vertriebsportale abgeschickt. Somit erhalten Versicherer schon mehr als ein Drittel ihrer Nachrichten digital.

Auch wenn die Papierpost mit unverändert 52 Prozent dominiert, verarbeiten die Unternehmen diese Nachrichten inzwischen überwiegend elektronisch. 87 Prozent der Briefe werden nach dem Eingang gescannt. 2014 lag der Anteil noch bei 79 Prozent. (kb)

Foto: Shutterstock

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