30. August 2016, 12:40
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Presse: SPD plant Altersvorsorge-Pflicht für Selbstständige

Zur Vermeidung von Altersarmut plant die SPD für Selbstständige eine Pflichtmitgliedschaft in der gesetzlichen Rentenversicherung. Nach einem Bericht des “Tagesspiegels” (Dienstag) soll das Vorhaben bei einer Klausur der sozialdemokratischen Bundestagsfraktion beschlossen werden.

Presse: SPD plant Altersvorsorge-Pflicht für Selbstständige

Laut Medienbericht plant die SPD eine Pflichtmitgliedschaft in der gesetzlichen Rentenversicherung für Selbstständige.

Ausnahmen solle es nur geben, wenn jemand Mitglied in einem Versorgungswerk ist. Viele Solo-Selbstständige seien finanziell überfordert, sich unter den heutigen Möglichkeiten freiwillig im gesetzlichen System zu versichern, heiße es zur Begründung in dem SPD-Papier.

Auch Union und Grünen für Pflichtbeiträge

Die Unions-Parteien und die Grünen peilen ebenfalls Pflichtbeiträge für Selbstständige an, wenn diese keine alternative Altersvorsorge vorweisen können. Auch Sozialministerin Andrea Nahles (SPD) hatte bereits vor Monaten angeregt, die gesetzliche Rentenversicherung für Kleinselbstständige zu öffnen.

Darüber hinaus sollen Selbstständige nach den SPD-Plänen auch bei der Krankenversicherung entlastet werden. Dem “Tagesspiegel” zufolge sollen die Mindestbeiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung sinken, indem sich die Beitragsbemessung künftig analog zu Angestellten am tatsächlichen Einkommen orientiert. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

3 Kommentare

  1. Die SPD hat “immer die tollsten Ideen” um Malochern die noch “ohne” staatliche Hilfe auskommen das wenige Geld aus der Tasche zu ziehen !

    Kommentar von sailer — 31. August 2016 @ 16:34

  2. ich bin auch der Meinung, dass alle die Einkommen erzielen, Rentenversicherungspflichtig sein muessten, allerdings mit einem Wahlrecht ob und in welcher Rentenanlage.

    Kommentar von Heinrich Röhrle — 31. August 2016 @ 15:57

  3. Was die SPD übersieht ist die Tatsache, dass Altersversorgung eine gesellschaftliche Aufgabe ist und folgerichtig alles Einkommen zur Finanzierung einer Grundversorgung in auskömmlicher Höhe heran gezogen werden müssten. Nur wenn die bisherigen Privilegien für Beamte, Kammerberufe, Selbständige, Geschäftsführer/Vorstände von Kapitalgesellschaften und die Einkünfte aus Kapitalvermögen eine solche Grundsicherung finanzieren, können wir von Generationen-Gerechtigkeit sprechen. Wer dann mehr braucht, weil er mehr hat, wird keine Probleme haben, den darüber hinausgehenden Luxus zu finanzieren.
    Da aber die führende Politikerklasse und deren Berater selbst zu den Privilegierten gehören, werden wir von solchen Vorschlägen wohl weiterhin nur träumen können.

    Kommentar von Gabriele Fenner — 31. August 2016 @ 14:07

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