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23. Mai 2016, 10:07
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CDU: Renteneintritt an Lebenserwartung koppeln

In der CDU wird der Ruf nach einer Anhebung des Rentenalters lauter. Nach der Jungen Union (JU) regen laut “Bild”-Zeitung auch CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn und der Vorsitzende des CDU-Arbeitnehmerflügels, Karl Laumann, an, das Renteneintrittsalter ab 2030 nicht mehr starr festzuschreiben, sondern entsprechend der Lebenserwartung ansteigen zu lassen.

Renteneintritt an Lebenserwartung koppeln

Im “Tagespiegel am Sonntag” lehnte Jens Spahn (CDU) die Forderung der SPD ab, das Rentenniveau auf dem heutigen Stand zu halten.

Die Vorschläge finden sich nach Darstellung der “Bild”-Zeitung in einem “Bericht” zur Reform der Rente. Die CDU-Zentrale erklärte dazu am Samstag, über Bundesfachausschüsse und andere Gremien fänden permanent programmatische Arbeiten und Diskussionen statt. “Es gibt aber keine Beschlussvorlage für das Präsidium zur Rentenpolitik.”

Spahn lehnt SPD-Forderung ab, Rentenniveau auf heutigen Stand zu halten

Vor einem Monat hatte JU-Chef Paul Ziemiak vorgeschlagen, das Renteneintrittsalter ab 2030 schrittweise von 67 auf 70 Jahre anzuheben. Auch Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) ist für einen späteren Rentenbeginn in Deutschland. Er glaube, es sei relativ sinnvoll, die Lebensarbeitszeit und die Lebenserwartung in einen fast automatischen Zusammenhang auch in der Rentenformel zu bringen, sagte er kürzlich in Berlin.

Im “Tagespiegel am Sonntag” lehnte Spahn die Forderung der SPD ab, das Rentenniveau auf dem heutigen Stand zu halten. “Das wäre ziemlich teuer und hilft denen kaum, die es wirklich brauchen.” Er wundere sich, “dass eine Partei, die für die Arbeiter da sein will, nur über höhere Renten redet und nicht über die Beschäftigten, die das mit ihren Beiträgen teuer bezahlen müssten”. SPD-Vize Thorsten Schäfer-Gümbel warf Spahn daraufhin vor, “kein Gespür für den Wert der Arbeit und die Lebensleistung der Menschen” zu haben. (dpa-AFX)

Foto: Laurence Chaperon

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