21. April 2016, 14:22
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Sparen fürs Alter ist die Ausnahme

Etwa drei von vier jungen Leuten in Deutschland blicken optimistisch in die Zukunft – Altersvorsorge steht bei den meisten nicht hoch im Kurs. Das ist das Ergebnis einer am Donnerstag in Berlin vorgestellten TNS-Infratest-Umfrage im Auftrag des Versorgungswerks MetallRente.

Sparen fürs Alter ist die Ausnahme

54 Prozent der 17- bis 27-Jährigen Deutschen sparen regelmäßig.

Demnach gehen 73 Prozent der 17- bis 27-Jährigen von einer guten persönlichen Entwicklung aus – etwas mehr als in Vorgängerstudien der vergangenen Jahre.

Nur noch 26 Prozent glauben voll und ganz, 34 Prozent eher, dass die Wirtschaft durch verschuldete Euro-Länder gefährdet ist. 2013 lagen diese Werte noch bei 34 beziehungsweise 43 Prozent.

Junge Leute sparen für Urlaub und Ausbildung

54 Prozent sparen regelmäßig und 30 Prozent ab und zu – vor allem auf Urlaubsreisen und für Ausbildung und Studium. Nur 35 Prozent aller jungen Leute sparen laut der Umfrage regelmäßig für ihre Altersversorgung. 2010 waren es noch 38 Prozent.

Die junge Generation wolle das Leben zunächst genießen und lege auch deswegen weniger Geld für das Alter zurück, so die Studienautoren um den Jugendforscher Klaus Hurrelmann.

Quelle: dpa-Afx

Foto: Shutterstock

1 Kommentar

  1. “Was kümmert mich das Morgen” könnte man meinen, aber teilweise trägt natürlich die mediale Berichterstattung und die hausgemachten Probleme der Bank- und Versicherungswirtschaft dazu bei, die ohnehin niedrige Bereitschaft weiter zu senken. Ob hier das “Wahlkamfthema” Altersarmut hilft, hängt wohl auch von der Dauer der Berichterstattung und der Krisenfreiheit der Branche ab. Beides darf angezweifelt werden.

    Kommentar von André Perko — 22. April 2016 @ 10:03

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