Anzeige
14. März 2016, 16:38
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Unfallversicherung: Jeder zweite Tarif top, jeder vierte schwach

Das Hofheimer Analysehaus Morgen & Morgen (M&M) hat erstmalig die Bedingungswerke von Unfallversicherungen unter die Lupe genommen: Mehr als die Hälfte der untersuchten Tarife erhielt demnach die Rating-Bewertung “ausgezeichnet” oder “sehr gut”, zugleich fiel jeder vierte Tarif bei den Testern durch.

Unfallversicherung: Jeder zweite Tarif top, jeder vierte schwach

Peter Schneider, Geschäftsführer von Morgen & Morgen: “Mit unserem neuen Rating Unfallversicherung sorgen wir zukünftig auch bei den Kompositsparten für Transparenz.”

Bei 32 der 140 untersuchten Tarife (23 Prozent) von insgesamt 51 Versicherern vergaben die Analysten die Bestbewertung von 5 Sternen (ausgezeichnet), weitere 44 Tarife (31 Prozent) erhielten 4 Sterne (sehr gut). Bei jedem fünften Tarif (19 Prozent) reichte es hingegen nur für eine durchschnittliche Bewertung, 23 Prozent wurden von den M&M-Testern als “schwach” eingestuft, vier Prozent gar als “sehr schwach” (siehe Tabelle).

Top-Tarife punkten mit kundenfreundlichen Bedingungen

Die 5-Sterne-Tarife leisten den Analysten zufolge beispielsweise auch bei Gesundheitsschäden aufgrund von Eigenbewegungen und erhöhter Kraftanstrengung, bei Infektionskrankheiten, Wundinfektionen, Tollwut oder Wundstarrkrampf. Zudem verzichten sie auf zu kurze Fristen bezüglich Eintritt, Feststellung und Geltendmachung der Invalidität.

Unfallversicherung: Jeder zweite Tarif top, jeder vierte schwach

Bei 32 der 140 untersuchten Tarife (23 Prozent) von insgesamt 51 Versicherern vergaben die Analysten die Bestbewertung von 5 Sternen (ausgezeichnet).

“In der Beratung zum Abschluss einer Unfallversicherung sind viele Aspekte relevant. Neben dem Preis und der Absicherungshöhe im Zusammenspiel mit einer Progression und der Gliedertaxe spielt auch die Bedingungsqualität der Tarife eine große Rolle”, erläutern die Marktbeobachter von Morgen & Morgen.

Dabei böten viele Versicherer verschiedene Tarife mit unterschiedlichem Leistungsumfang an. Das komplexe Tarif-Dickicht zu verstehen, stellt jedoch viele Vermittler vor Probleme: “Bezeichnungen wie zum Beispiel Basis, Komfort oder Premium helfen in der Beratung nur bedingt”, geben die Experten zu bedenken.

Bedingungsanalyse liegen 50 Leistungsfragen zugrunde

Das Analysehaus hofft nun darauf, mit seiner jüngsten Produktentwicklung einen Nerv getroffen zu haben: “Mit unserem neuen Rating Unfallversicherung sorgen wir zukünftig auch bei den Kompositsparten für Transparenz”, sagte Peter Schneider, Geschäftsführer von Morgen & Morgen, anlässlich der Veröffentlichung der Ratingergebnisse.

Die Bedingungsanalyse setzt sich laut M&M aus 50 Leistungsfragen zusammen. Dabei kann ein Anbieter mit mehreren Tarifen und unterschiedlichen Ratingergebnissen gelistet sein. Morgen & Morgen zufolge haben 25 von 51 Unternehmen bei mindestens einem Tarif eine 5-Sterne-Bewertung erhalten.

Die Ergebnisse für alle Tarife sind hier zum Download abrufbar. (lk)

Foto: Andreas Varnhorn

Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 8/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Durchstarter Indien – Führungskräfte absichern – Bausparen – US-Immobilien


Ab dem 20. Juli im Handel.

Cash. 7/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

US-Aktien – Unfallpolicen – Altersvorsorge – Ferienimmobilien

+ Heft im Heft: Cash.Special Vermögensverwaltende Fonds

Versicherungen

Indexpolicen: Verhaltener Optimismus bei Lebensversicherern

Ein Vergleich von Indexpolicen nur anhand von Renditeszenarien ohne Betrachtung der genauen Garantiegestaltung ist nur bedingt aussagekräftig. Insgesamt sind die Erwartungen zu Indexpolicen über alle Lebensversicherer hinweg verhalten positiv. Der Altersvorsorgemarkt wird in Bewegung bleiben.

mehr ...

Immobilien

Großstädte: Bevölkerungszahlen wachsen weiter – Wohnungsmangel bleibt

Die Einwohnerzahlen in den deutschen Großstädten legen weiter zu, so das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR). Mittlerweile lebten fast fünf Prozent mehr Menschen dort als noch im Jahr 2010. Dies habe Konsequenzen für die Wohnungspolitik.

mehr ...

Investmentfonds

Reformen in Argentinien als Balanceakt

Auf der Suche nach attraktiven Renditen ist seit Jahresbeginn viel Geld in die Schwellenländer geflossen. Zuletzt fand eine Anleihe Argentiniens mit einer Laufzeit von 100 Jahren reißenden Absatz. Das Reformprogramm von Präsident Mauricio Macri scheint erste Früchte zu tragen. Gleichzeitig ist noch ein weiter Weg zu gehen.

mehr ...
21.07.2017

Trendwende bei Gold

Berater

Conceptif meldet Erlösplus

Die Hamburger Conceptif-Gruppe hat eigenen Angaben zufolge im Geschäftsjahr 2016 von der anhaltend positiven Marktentwicklung bei privaten und gewerblichen Sachversicherungen profitiert. Demnach konnte die Gruppe deutliche Zuwächse bei den Umsatzerlösen und beim Ergebnis erzielen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Fondsbeteiligung: Was geschieht bei Tod des Anlegers?

Das durchschnittliche Alter von Fondsinvestoren ist vergleichsweise hoch. Daher sind Erbfälle mit Anteilen an geschlossenen Fonds keine Seltenheit. Was geschieht jedoch mit einer Fondsbeteiligung im Todesfalle eines Anlegers?

mehr ...

Recht

Laufende Bestandsprüfungen keine Maklerpflicht

Makler sind nicht dazu verpflichtet turnusmäßige Gespräche mit ihren Kunden zu führen oder bei der Übernahme laufender Verträge in die Betreuung eine Risikoanalyse durchzuführen. Dies gilt jedenfalls, wenn kein konkreter Anlass vorliegt, so das OLG Frankfurt. Gastbeitrag von Jürgen Evers, Kanzlei Blanke Meier Evers Rechtsanwälte

mehr ...