Versicherer: Unwetterschäden in Baden-Württemberg wohl niedriger als 2013

Nach den ersten Schätzungen dürfte die Schadenssumme nach den Unwettern in Baden-Württemberg am vergangenen Wochenende niedriger ausfallen als nach den verheerenden Hagelstürmen 2013.

Naturkatastrophen wie beispielsweise Überschwemmungen können für Hausbesitzer extrem teuer werden – allerdings sind immer noch zu wenig Immobilieneigentümer versichert.
Naturkatastrophen wie beispielsweise Überschwemmungen können für Hausbesitzer extrem teuer werden (Archiv-Foto).

Nach der SV Sparkassenversicherung rechnet auch die Württembergische Versicherung bislang mit einem Schadenaufkommen im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich. „Damit sind wir nach derzeitigem Stand weit entfernt von dem Schaden im Jahr 2013“, sagte ein Sprecher des Finanzkonzerns W&W der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag. Die endgültige Bilanz steht aber noch aus.

2013: Eine Milliarde Euro Schaden durch tennisballgroße Hagelkörner

Vor drei Jahren hatten heftige Gewitter mit tennisballgroßen Hagelkörnern in den Kreisen Reutlingen und Tübingen Felder, Dächer und Autos verwüstet und laut Versicherungen einen Gesamtschaden von mehr als einer Milliarde Euro hinterlassen.

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Tief „Elvira“ hatte am Sonntagabend und in der darauffolgenden Nacht schwere Verwüstungen hinterlassen. Vier Menschen kamen in Baden-Württemberg ums Leben, zwei davon in Schwäbisch Gmünd. Tausende Helfer waren im Einsatz. Mehrere Zugstrecken sind nach Unwetterschäden noch bis kommende Woche gesperrt. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

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