17. August 2017, 08:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Altersvorsorge: Sicherheit oder Rendite?

Bei der Suche nach der passenden Altersvorsorge müssen sich Arbeitnehmer fragen, wie viel Risiko ihnen die Rendite wert ist. Doch wie fällt diese Entscheidung bei den Deutschen aus? Eine Studie vom Beratungsunternehmen Aon Hewitt liefert die Antwort, und warnt vor den Folgen.

Altersvorsorge: Sicherheit oder Rendite?

Der Großteil der Deutschen entscheidet sich bei der Rente für Sicherheit.

Nur etwa ein Viertel aller deutschen Arbeitnehmer ist bei der Altersvorsorge bereit, für eine höhere Rente Risiken in Kauf zu nehmen. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle, repräsentative Studie des Beratungsunternehmens Aon Hewitt. In Zusammenarbeit mit dem Statistikportal Statista wurden dafür 1.000 Arbeitnehmer befragt.

Für ein Ende dieser Fixierung auf Garantien bei der Altersvorsorge spricht sich Aon Hewitt Geschäftsführer Fred Marchlewski aus. Er befürwortet das, durch das Betriebsrentenstärkungsgesetz möglich gewordene, Zielrentenmodell bei dem Arbeitgeber nur noch die Höhe der eingezahlten Beiträge zusichern.

Zielrentenmodell soll lukrativer und trotzdem sicher sein

So soll die betriebliche Altersversorgung auch für kleine Unternehmen risikoloser und damit attraktiver werden. Darüber hinaus soll ein Wegfallen von Garantien dazu führen, dass die Chancen des Kapitalmarktes besser genutzt, und Leistungen weniger vorsichtig festgelegt werden können.

Bei einer Beispielrechnung von Dr. Torsten Köpke von Aon Hewitt wird so aus 1.000 Euro jährlicher Einzahlung über 35 Jahre beim Zielrentenmodell eine Betriebsrente von 4.000 Euro im Jahr, anstatt von 2.209 Euro auf Basis einer Garantie.

Gleichzeitig argumentiert Aon Hewitt, dass ein Zielrentenmodell trotzdem ein hohes Maß Sicherheit beinhaltet, und Kürzungen der Betriebsrenten nur äußerst unwahrscheinlich sind. (bm)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Generali Deutschland und Deutsche Vermögensberatung sind top im Kundenservice

Die Generali Deutschland Versicherung und die AachenMünchener Lebensversicherung sind gemeinsam mit ihrem langjährigen exklusiven Vertriebspartner, der Deutschen Vermögensberatung, die Nummer 1 im erlebten Kundenservice. Das ist das Ergebnis der aktuellen Kundenbefragung „Service Champions“.

mehr ...

Immobilien

Immobilien kommen bei Berliner Winter-Auktionen zum Aufruf

Die Deutsche Grundstücksauktionen AG (DGA) lädt am 12. und 13. Dezember 2019 zu ihren Winter-Auktionen ins abba Berlin Hotel ein. Insgesamt 94 Immobilien aus neun Bundesländern kommen mit einer Mindestgebotssumme von rund 12,7 Millionen Euro zum Aufruf. Neben Wohn- und Geschäftshäusern, Eigentumswohnungen und Grundstücken befinden sich auch ausgefallene Immobilien auf der Auktionsliste. Den Schwerpunkt bilden Bahnobjekte.

mehr ...

Investmentfonds

Zinserhöhung in fünf Jahren?

Deutsche Privatanleger stellen sich mittel- bis langfristig auf ein Andauern der Niedrigzinsphase ein und erwarten eine Anhebung der Leitzinsen mehrheitlich erst im Jahr 2025 oder später. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage des Deutschen Derivate Verbands in Zusammenarbeit mit mehreren großen Finanzportalen.

mehr ...

Berater

Thomas Haukje neuer BDVM-Präsident

Die Mitgliederversammlung des Bundesverbands Deutscher Versicherungsmakler (BDVM) hat satzungsgemäß einen neuen Vorstand gewählt. Auf dem Präsidenten-Posten gab es einen Wechsel.

mehr ...

Sachwertanlagen

Weiterer Aufsichtsrat für Crowdinvesting-Startup

Die Hamburger KlickOwn AG hat Worna Zohari, ehemals Vorstand des Immobilienunternehmens Gagfah und CEO der BGP Gruppe, als Mitglied des Aufsichtsrates gewonnen. Das Unternehmen plant eine weitere Crowdinvesting-Plattform mit Hilfe der Blockchain-Technologie.

mehr ...

Recht

Wegen Thomas Cook: Bundesrepublik wird verklagt

Im September beantragten der Reiseveranstalter Thomas Cook sowie diverse seiner Tochterunternehmen Insolvenz. Doch das Geld der Versicherung von Thomas Cook wird nicht ausreichen, um alle Betroffenen zu entschädigen. Die Kanzlei Mutschke hat deshalb jetzt im Namen einer Reisenden Klage wegen Staatshaftung gegen die Bundesrepublik Deutschland eingereicht.

mehr ...