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29. Juni 2017, 08:00
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Assekuranz und Alexa: Chancen und Risiken des Smart Home

Die Assekuranz entdeckt das Trendthema Smart Home für sich und versucht, es in ihr Angebot zu integrieren. Ob Amazon, Microsoft oder Google mit ihren jeweiligen Assistenten künftig auch den Berater beim Versicherungsabschluss ersetzen können, wird die Zukunft zeigen.

 Gastbeitrag von Norbert Pischke, Deutsche Makler Akademie (DMA)

Assekuranz und Alexa

Norbert Pischke: “Alexa & Co. können beim Thema Smart Home mehr nur als eine Facette darstellen.”

Es war wohl nur eine Frage der Zeit: Wer bei Amazon unter Alexa Skills den Suchbegriff “Versicherung” eingibt, erhält aktuell vier Ergebnisse. Darunter befinden sich zwei Versicherer. Nach Aussagen eines Anbieters ist bei ihm seit April dieses Jahres auch der volldigitale Online-Abschluss via Alexa möglich.

Keine Zukunftsmusik

Bei den Fortschritten der künstlichen Intelligenz und ihrer Verknüpfung mit der Spracherkennung ist es aber vorstellbar, dass am Ende nicht nur einfache Versicherungen über diesen Weg zum Kunden finden.

Alexa & Co. können darüber hinaus beim Thema Smart Home mehr als eine Facette darstellen. Das vernetzte Zuhause ist längst keine Zukunftsmusik mehr, sondern Realität.

Fernsteuerungen für Licht, Heizung und Rollläden halten, unterstützt durch günstige Starterpakete zur Selbstinstallation, immer häufiger in Wohnungen und Häusern Einzug. Es gibt inzwischen mehr Hersteller, die auch für klassische Haustechnik Produkte anbieten, die mit dem Internet verbunden sind.

Ist der Kühlschrank richtig zu, sind alle Fenster geschlossen, ist die Kaffeemaschine wirklich aus? Smart Home macht das Wohnen komfortabler und besonders über die Heizungs- und Lüftungssteuerung nachhaltiger. Eine Steuerung per Sprache statt über die Smartphone-App kann Hemmschwellen beim Nutzer weiter herabsetzen.

Immer mehr Versicherer steigen ein

Auch bei Smart Home gibt es Überschneidungen zur Assekuranz. Immer mehr Versicherer entdecken das Trendthema für sich und versuchen, dies in ihre Produktangebote zu integrieren. Die Anzahl von Kooperationen zwischen Haustechnik-Herstellern und Versicherern nimmt ebenfalls spürbar zu. Dabei geht es aber nicht nur um die Steigerung des Absatzes von reinen Versicherungsprodukten, sondern um das Angebot von Dienstleistungen oder die Schaffung gemeinsamer Mehrwerte.

Besonders Anwendungen im Wohngebäude– und Hausratbereich scheinen hierfür wie geschaffen. Installierte Rauch-, Leckage- und Bewegungsmelder helfen mittels der vernetzten Technik Schadenfälle zu verhindern oder wenigstens den Schadenaufwand zu reduzieren.

Seite zwei: Vernetzung – Chancen und Risiken

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