13. September 2017, 06:00
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Berufsunfähigkeit: Mehr als die Hälfte verzichtet auf Absicherung

Wer sich und seine Lieben für alle Eventualitäten absichern möchte, dem stehen verschiedene Versicherungen zur Wahl. Welche davon sind in der deutschen Bevölkerung am weitesten verbreitet? Eine aktuelle Untersuchung des Statistik-Portals Statista liefert die Antwort.

Berufsunfähigkeit: Mehr als die Hälfte verzichtet auf Absicherung

Trotz Risiken kommt eine Berufsunfähigkeitsversicherung für weniger als die Hälfte der Deutschen in Frage.

Die Unfallversicherung ist die am weitesten verbreitete Vorsorgeversicherung Deutschlands. Das geht aus einer aktuellen Umfrage des Online-Portals Statista hervor.

Für diese Untersuchung hat Statista im Juli dieses Jahres 1.022 Personen befragt, die in ihrem Haushalt für den Versicherungsabschluss zuständig sind.

Auf die Frage “Welche der folgenden Vorsorgeversicherungen haben sie aktuell?” antworteten 43 Prozent der Befragten eine Unfallversicherung zu besitzen. Mit einigem Abstand folgen darauf die Private Rentenversicherung (25 Prozent) und die Risikolebensversicherung (20 Prozent).

Wenige schützen sich vor Berufsunfähigkeit (BU)

Den vierten Rang in der Umfrage belegt die Berufsunfähigkeitsversicherung mit einer Verbreitung von 18 Prozent, gefolgt von der Sterbegeldversicherung (17 Prozent) und der Kinderunfallversicherung (acht Prozent).

Dabei ist besonders auffällig, dass über die Hälfte der Befragten (54 Prozent) angaben, der Abschluss einer BU-Versicherung käme für sie nicht in Frage. Damit wird sie, im Vergleich zu den anderen untersuchten Vorsorgeversicherungen, von den wenigsten Teilnehmern in Betracht gezogen.

Knapp vor der BU-Versicherung liegt in dieser Hinsicht die Risikolebensversicherung, die für 53 Prozent der Befragten nicht in Frage kommt und damit hinter Sterbegeldversicherung (50 Prozent), Privater Rentenversicherung (49 Prozent), Unfallversicherung (32 Prozent) und Kinderunfallversicherung (27 Prozent) steht.

Seite zwei: Die populärsten Haftpflichtversicherungen

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1 Kommentar

  1. Der Grund ist einfach. Konsum vor Bewusstsein, also ein Fehler in jungen Jahren.

    Kommentar von Frank Dietrich — 13. September 2017 @ 15:02

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