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15. Dezember 2017, 09:53
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Dobrindt gegen Bürgerversicherung – Mehrheit der Bürger dafür

Kurz vor der Entscheidung der SPD-Führung über die Aufnahme von Sondierungsgesprächen mit der Union hat CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt der Einführung einer Bürgerversicherung eine Absage erteilt. Bei den Bürgern fände eine Abschaffung der privaten Krankenkassen aber erheblichen Rückhalt. 

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Will keine Bürgerversicherung: CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt

“Die Bürgerversicherung kennen wir aus der linken ideologischen Mottenkiste seit 20 Jahren”, sagte Dobrindt den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (Freitag). “Sie hatte bisher keine Chance, auch nicht bei Rot-Grün. Dabei bleibt es.”

Ähnlich äußerte sich der designierte bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Freitag im ARD-“Morgenmagazin”. Die Bürgerversicherung sei “leider ein alter Ladenhüter, der zu mehr Kosten und weniger Leistung führt”.

In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov befürworteten allerdings 36 Prozent der Befragten voll und ganz, wenn private Krankenkassen abgeschafft würden. Weitere 27 Prozent wären “eher” dafür. 14 Prozent wären “eher” und zehn Prozent strikt dagegen.

Noch viel Unkenntnis

Allerdings besteht bei den Bürgern noch viel Unkenntnis über das SPD-Konzept. Nur zehn Prozent der Befragten wissen ziemlich genau, worum es dabei geht, weitere 32 Prozent habe eine ungefähre Vorstellung. 31 Prozent haben zwar schon davon gehört, wissen aber nicht genau, was die Bürgerversicherung ist. 23 Prozent ist sie komplett unbekannt. (dpa-AFX)

Foto: Bundesverkehrsministerium

 

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3 Kommentare

  1. @ Ralf Müller, Dann empfehlen Sie diesen Leuten doch bitte in den Standardtarif zu wechseln.

    Kommentar von Roland Fröhlich — 18. Dezember 2017 @ 12:48

  2. Wen wundert es, dass die Mehrheit dafür ist? 90% sind nunmal gesetzlich krankenversichert und denen erzählt die Linkenfraktion ja ständig, dass die Beiträge günstiger würden, wenn die Bürgerversicherung käme. Das nennt man Volksverdummung

    Kommentar von stefan meier — 18. Dezember 2017 @ 10:57

  3. Ich bin schon seit Jahren für die Einführung einer Bürgerversicherung, schon alleine deshalb, daß ältere Menschen, welche sich mit der Bezahlung der zum Teil sehr hohen Beiträge in der privaten Absicherung sehr schwer tun und ihnen zum Leben sehr wenig übrigbleibt, in die Bürgerversicherung wechseln können.

    Kommentar von Ralf Müller — 18. Dezember 2017 @ 09:00

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