21. September 2017, 12:37
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DVAG: Werden die Generali-Vertreter zu Vermögensberatern?

Die Generali Versicherung hat ihren Außendienst für den 28. September zu einer Versammlung geladen. Laut “Süddeutsche Zeitung” (SZ) könnte der Versicherer seinen Vermittlern dann mitteilten, dass ein Großteil von ihnen zum Finanzvertrieb Deutsche Vermögensberatung (DVAG) gehen soll.

DVAG: Werden die Generali-Vertreter zu Vermögensberatern?

Die Generali könnte ihre Versicherungsvertreter im Rahmen des Konzernumbaus zur DVAG schicken.

Für den kommenden Donnerstag (28. September 2017) hat der Versicherer Generali eine Versammlung seiner Vertreter einberufen. Das berichtet die SZ. Der Außendienst, zu dem rund 3.200 Vermittler gehören, ist demnach ins Münchener Kongresszentrum ICM geladen.

Auf dem Treffen soll es nach Informationen der Zeitung um die Zukunft der Vertreter gehen. Wie sie aus Unternehmerkreisen erfahren haben will, plant die Konzernleitung, den Außendienst “zumindest zum größten Teil” in die DVAG zu überführen.

Dem SZ-Bericht zufolge ist das Teil des radikalen Konzernumbaus, den Generali-Deutschlandchef Giovanni Liverani anstrebt.

Generali könnte Wechsel zur DVAG anbieten

Demnach soll die Generali Lebensversicherung in München “verkauft oder stillgelegt” werden. Der wichtigste Anbieter von Lebensversicherungen im Konzern solle die Aachen Münchener Leben werden.

Der Außendienst der Generali Lebensversicherung werde damit überflüssig. Die Unternehmensführung werde den Vertretern daher wahrscheinlich den Wechsel zur DVAG anbieten, die zu knapp 40 Prozent der Generali-Gruppe gehört.

Schon 2006 schluckte die DVAG den Außendienst der Aachen Münchener mit rund 2.000 Vermittlern. Zum Jahresbeginn 2012 hatte der Finanzvertrieb zudem 320 hauptberufliche Vertriebspartner der Central Krankenversicherung übernommen. (jb)

Foto: Shutterstock

 

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4 Kommentare

  1. DVAG und “Vermögensberater”: Ein Widerspruch in sich: DVAG-Strukkis sind Versicherungsvertreter und als solche auch im Vermittlerregister eingetragen. “Vermögensberater” ist ein Fakebegriff, das sich jeder Hanswurst auf die Visitenkarte schreiben kann

    Kommentar von stefan meier — 22. September 2017 @ 11:40

  2. Der Kommentar ist so passend wie zutreffend.
    Ich war lange Jahre in der Ausschließlichkeit und bereue den Schritt zum freien Makler nicht einen Tag.
    Habt Mut und informiert Euch!

    Kommentar von Kai Hartmut Ortmann — 22. September 2017 @ 09:27

  3. Ich bin 2001 zur damaligen Thuringia gewechselt. Als Diese wenig später von der Generali geschluckt wurde, war mir schnell klar – hier ist der Vertreter Spielball der Gesellschaft….
    Obwohl selbstständig, wurden die Vertreter mit horrenden Geschäftsplänen und anderen Vorgaben zugeschüttet.
    Da blieb nach knapp 2 Jahren nur ein Weg – Makler!
    ich wünsche allen noch Generali-Vertretern alles Gute und Mut für eine unabhängige Zukunft!

    Kommentar von Makler — 22. September 2017 @ 09:24

  4. Ich wünsche allen Vertretern/innen der Generali für die Zukunft das Beste.
    Hoffentlich denken viele von Euch …. früher an später….
    Schaut Euch gut an, wie es der ehemaligen AO der Aachen Münchener und Central erging.
    Viel Glück!

    Kommentar von Kai Hartmut Ortmann — 21. September 2017 @ 23:43

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