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17. Februar 2017, 12:23
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EU könnte Finanzaufsicht neu ordnen

Die Europäische Union (EU) erwägt eine Neuordnung der Finanzaufsicht für Europa. Das berichtet die Börsen-Zeitung. Unter anderem könnten demnach die Aufsichtsbehörden EBA und EIOPA zusammengeführt und die ESMA mit dem Verbraucherschutz betraut werden. Die EU-Kommission habe die Gerüchte nicht bestätigt.

EU könnte Finanzaufsicht neu ordnen

Die EU erwägt eine Neuordnung der Finanzaufsicht für Europa.

Wie die Börsen-Zeitung aus Finanzkreisen erfahren haben will, denken europäische Kommission (EU-Kommision), einige Mitgliedsstaaten und nationale Behörden über eine neue Struktur für die europäische Finanzaufsicht nach.

EBA, EIOPA und ESMA: Aus drei mach zwei

So werde überlegt, die europäische Bankenaufsicht EBA (European Banking Authority) und die europäische Versicherungsaufsicht EIOPA (European Insurance and Occupational Pensions Authority) am Standort Frankfurt zusammenzuführen. Dort würden sie dann als prudenzielle Standardsetzer in einer sogenannten “Twin-Peaks-Struktur” agieren.

Gleichzeitig wird dem Bericht zufolge erwägt, die europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde ESMA (European Securities and Markets Authority) mit weiteren Aufgaben zu versehen. Sie solle zum einen zu einer Verhaltensaufsichtsbehörde nach dem Vorbild der britischen Financial Conduct Authority (FCA) werden und hierbei auch als Verbraucherschutzorgan auftreten. Zum anderen könnte sie mit einzelnen Zuständigkeiten nationaler Aufsichtsorgane betraut werden.

Kein Kommentar von EU, BMF und Bafin

Laut Börsen-Zeitung sind die Überlegungen zur Neuordnung der Aufsichtsstruktur noch in einer sehr frühen Phase und könnten “sich zerschlagen”, zumal noch nichts Schriftliches existiere. Es handele sich um noch unausgegorene Pläne, hätten Beteiligte berichtet.

Dennoch sei die EBA bei einem Treffen mit der EU-Kommission über die Erwägungen informiert worden. EU-Kommission, Bundesanstalt für Finanzaufsicht (Bafin) und Bundesministerium der Finanzen (BMF) hätten sich gegenüber der Zeitung jedoch nicht zu den Plänen äußern wollen. (jb)

Foto: Shutterstock

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