1. Juli 2016, 16:21
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Söder möchte Europäische Bankenaufsicht nach München holen

Bayern möchte einem Zeitungsbericht zufolge die Europäische Bankenaufsicht (EBA) von London nach München holen. Das habe Bayerns Finanzminister Markus Söder (CSU) in einem Brief an Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) vorgeschlagen, berichtet die “Süddeutsche Zeitung”  am Freitag.

Wolfgang-Schaeuble in Söder möchte Europäische Bankenaufsicht nach München holen

Ob Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) der Bitte Söders nachkommt ist ungewiss.

Söder bitte die Bundesregierung in dem Schreiben, sich auf europäischer Ebene für die Verlagerung der EBA mit ihren 160 Mitarbeitern einzusetzen. Ziel müsse sein, München als wichtigsten deutschen Finanzplatz nach Frankfurt am Main nachhaltig zu stärken, sagte Söder der Zeitung.

Bankenaufsicht verlässt London

Ob Schäuble der Bitte nachkommt ist ungewiss, da sich auch Frankfurt für die EBA interessiert. Da schon die Europäische Zentralbank in Frankfurt beheimatet sei, wäre der Zuzug der Bankenaufsicht “folgerichtig”, sagte Hubertus Väth von der Standortinitiative Frankfurt Main Finance.

Dass die Bankenaufsicht London verlassen wird, hat sie schon vor dem Referendum für den Fall eines Brexit angekündigt. Die EU-Behörde ist Teil der europäischen Aufsichtsstruktur, zu der auch die Wertpapieraufsicht ESMA in Paris und die Versicherungsaufsicht EIOPA in Frankfurt gehören.

Bundesregierung verzichtet auf Werbung für Frankfurt und München

Nach einem “Spiegel”-Bericht dürften Frankfurt und München allerdings wohl nicht zum Zug kommen: Der Umzug der Behörde nach Deutschland habe keine Chancen, schrieb das Magazin und berief sich dabei auf Informationen aus dem Bundesfinanzministerium.

Die Bundesregierung wolle darauf verzichten, dafür zu werben. Nach europäischen Gepflogenheiten könnten jetzt keine Orte zum Zuge kommen, die schon bedacht worden seien – wie Frankfurt mit der Versicherungsaufsicht. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Nur fünf Prozent sind auf den Pflegefall vorbereitet

Laut einer Studie des Prognos-Instituts im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung wird die Anzahl der pflegebedürftigen Menschen hierzulande in den nächsten Jahrzehnten deutlich ansteigen. Demnach wird die Anzahl der Pflegebedürftigen von 3,3 Millionen Menschen im Jahr 2017 auf 5 Millionen im Jahr 2045 anwachsen. Im Zuge dessen werden sich laut der Studie auch die Leistungsausgaben signifikant von derzeit 15,9 auf dann 141,2 Milliarden Euro erhöhen, was in der gesetzlichen Pflegeversicherung eine entsprechende Beitragssteigerung auf 4,25 Prozent nach sich ziehen würde.

mehr ...

Investmentfonds

Stewardship: Anleger wollen aktiv mitentscheiden

Laut dem aktuellen von der DWS geförderten Forschungsbericht halten 84% der Pensionsfonds Stewardship-Praktiken für entscheidend, um die Qualität von Beta1 zu verbessern und gleichzeitig positive Auswirkungen für Umwelt, Soziales und die Unternehmensführung zu erzeugen. 

mehr ...

Berater

Sparda-Bank kooperiert mit Jung, DMS & Cie.

Mit www.meineversicherungswelt.de geht die erste voll integrierte JDC-Maklerlösung inklusive White-Label-Sevices zur Abwicklung des Versicherungsgeschäfts im Bankenumfeld an den Start. Ende März hat die zur Sparda-Bank Baden-Württemberg gehörende Sparda Versicherungsservice GmbH (SVS) als erste Vollbank-Tochter einen Fünf-Jahres-Kooperationsvertrag mit der zur JDC Group AG (ISIN: DE000A0B9N37; Bloomberg: A8A.GR) gehörenden Jung DMS & Cie. Aktiengesellschaft unterzeichnet.

mehr ...

Sachwertanlagen

Finanzvorstände müssen bei digitalen Strategien deutlich aufholen

Gerade einmal jedes zweite Unternehmen im deutschsprachigen Raum hat die Prozesse in seiner Finanzabteilung zumindest in Ansätzen standardisiert und automatisiert, obwohl fast alle CFOs dies als maßgebliche Voraussetzung zur erfolgreichen Effizienzsteigerung sehen. Tatsächlich im Einsatz sind Automationstechnologien wie Robotic Process Automation (RPA) sogar nur in jedem sechsten Unternehmen. Dies sind Ergebnisse der Horváth & Partners CFO-Studie 2019.

mehr ...

Recht

Versicherungspolicen: Wo es Steuern zurückgibt

In diesem Jahr verlängert sich erstmalig die Frist zur Abgabe der Steuererklärung auf den 31. Juli. Besonders Steuererklärungs-Muffel wird die zwei-monatige Fristverlängerung freuen. Dabei kann man mit den richtigen Tipps und Kniffen durchaus eine ganze Menge der gezahlten Steuern wiederbekommen. Dies gilt auch für die abgeschlossenen Versicherungspolicen.

mehr ...