„Harvey“: Großteil der Schäden nicht versichert

Der Tropensturm „Harvey“ hat Schäden in Milliardenhöhe angerichtet, von denen nur ein kleiner Teil versichert sein dürfte. Das Analysehaus Corelogic schätzte am Freitag, dass etwa 70 Prozent der durch Überschwemmungen entstandenen Schäden in den US-Bundesstaaten Texas und Lousiana nicht durch eine Versicherung gedeckt sind.

"Harvey" erreichte vor etwa einer Woche die USA. Mit dem Sinken der Pegelstände wird langsam das Ausmaß der Katastrophe sichtbar.
„Harvey“ erreichte vor etwa einer Woche die USA. Mit dem Sinken der Pegelstände wird langsam das Ausmaß der Katastrophe sichtbar.

Die Höhe der Schäden insgesamt bezifferten die Analysten auf 25 bis 37 Milliarden US-Dollar. Versichert seien lediglich 6,5 bis 9,5 Milliarden Dollar, der überwiegende Teil davon über den staatlichen Versicherungsschutz NFIP.

100.00 Häuser beschädigt

„Harvey“ erreichte vor etwa einer Woche die USA. Mit dem Sinken der Pegelstände wird langsam das Ausmaß der Katastrophe sichtbar. 100.000 Häuser in den Überflutungsgebieten um die Millionenmetrople Houston und in weiteren Gegenden von Texas und Louisiana seien beschädigt worden, teilte das Weiße Haus jetzt mit.

Die Behörden befürchteten viele Tote. In Medienberichten war von bis zu 39 Opfern die Rede. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

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