15. Dezember 2017, 06:00
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Hin zum Versicherungsschutz als Paketlösung

Gewerbe zieht. Die Produktpalette der Versicherungen nimmt stetig zu. Die Gesellschaften schicken vor allem modulare Produktepakete ins Rennen, die mit einer Unterschrift das volle gewerbliche Versicherungsrisiko abdecken sollen.

Gastbeitrag von Alexander Lipp, Softfair GmbH, in Zusammenarbeit mit Maximilian Alpers, Softfair GmbH.

Hin zum Versicherungsschutz als Paketlösung

Alexander Lipp: “Der Beratungsaufwand im Gewerbesegment ist größer als im Privatkundengeschäft.”

Mehr als 3,5 Millionen kleine und mittelständische Unternehmen gibt es in Deutschland. Allein im Jahr 2016 sind laut Bundesministerium für Wirtschaft und Energie 378.000 neu hinzugekommen.

Das stellt ein schier riesiges Vertriebspotenzial für Versicherer und Vermittler dar. Dabei geht es nicht nur darum, Existenzgründer zum Start in Versicherungsdingen zu beraten.

Regelmäßig angesprochen werden müssen auch die bereits etablierten Unternehmer. Denn im Laufe der Monate, Jahre ändert sich auch manches bei ihnen und ihr Absicherungsbedarf kann steigen.

Vielschichtiges Beratungsfeld

Jeder, der sich aber nur annähernd mit der Gewerbeversicherung beschäftigt, wird bestätigen, dass dieses Beratungsfeld überaus komplex und fordernd ist. Kein Unternehmen ist wie das andere.

Allein im Softfair Gewerbelotsen sind über 1.000 Betriebsarten definiert. Von der Gewerbeversicherung im Singular zu sprechen, ist sowieso verkehrt.

Über 50 verschiedene Sparten gibt es hier. Nicht alle muss ein Vermittler beherrschen, um seinen Firmenkunden bedarfsgerecht zu beraten. Trotzdem schmälert dies nicht die Anforderungen an ihn.

Früh Betriebshaftpflichtversicherung abschließen

Was praktisch jedes Unternehmen braucht, ist die Betriebshaftpflichtversicherung. Für Anwälte, Steuerberater, Architekten – einfach für alle Kammerberufe – gibt es eine spezielle Pflichtversicherung, die als Berufshaftpflichtversicherung (oder auch als Vermögensschadenhaftpflichtversicherung) bezeichnet wird.

Allen anderen steht es frei, sich mit einer Betriebshaftpflichtversicherung abzusichern. Doch jeder Existenzgründer tut gut daran, sich früh darum zu kümmern.

Sie kommt für Schäden auf, die durch ihn oder seine Mitarbeiter einem Dritten gegenüber verursacht werden. Praktisch auch: Sie übernimmt eine passive Rechtsschutzfunktion.

Sind gestellte Schadenersatzansprüche gerechtfertigt? Im Fall der Fälle werden hier sämtliche Kosten bis hin zu einem eventuell entstehenden Rechtsstreit von der Versicherung getragen.

Seite zwei: Unterschiedliche Bedürfnisse 

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