8. März 2017, 11:13
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Versicherer jenseits von Facebook: Instagram ja, Snapchat nein

Die Assekuranz setzt bei ihrem Engagement in den sozialen Netzwerken in der Regel auf die “klassischen Kanäle” Facebook und Twitter. Doch was ist mit den vergleichsweise neuen Plattformen Instagram und Snapchat? Vier Versicherer erklären ihre Strategie.

Instagram

Die drei Social-Media-Verantwortlichen sind sich einig, dass Instagram durch die Bildsprache Interessenten insbesondere auf der emotionalen Ebene anspricht.

In der aktuellen Ausgabe des Kundenmagazins <script> hat der IT-Dienstleister 3m5 vier Versicherungsgesellschaften nach ihrem Social-Media-Engagement jenseits der “klassischen Kanäle” Facebook und Twitter befragt.

Drei der vier Gesellschaften sind auf Instagram aktiv. Axa Deutschland setzt nach Aussage von Sebastian Gross, Digital und Social Media Manager, bislang auf die klassischen sozialen Netzwerke. Allerdings würden momentan potenziell interessante Mehrwertthemen für ein mögliches Engagement auf Instagram geprüft.

Emotionalität auf Instagram

Im Gegensatz hierzu haben die Versicherer Provinzial Rheinland, Wüstenrot & Württembergische (W&W) und die Barmenia ihre Social-Media-Strategie auf Instagram ausgeweitet.

Die drei Social-Media-Verantwortlichen sind sich einig, dass Instagram durch die Bildsprache Interessenten insbesondere auf der emotionalen Ebene anspricht.

Kevin Roller, Referent PR, Kommunikation und Social Media, begründet die W&W-Präsenz folgendermaßen: “Für uns ist Instagram ein Zukunftskanal, eine Investition in jüngere Zielgruppen. Es ist sozusagen ein Schaufenster für junge Leute und für Bewerber und schafft starke emotionale Bindungen.”

Junge Zielgruppe erreichen

Über die emotionale Ansprache hinaus spielt demnach auch das Erreichen einer jüngeren Zielgruppe eine große Rolle. “Die Zielgruppe liegt eindeutig bei jungen Leuten im Alter von 20 bis 35”, so Martin Ingignoli, Referent Digitales Marketing bei der Barmenia.

Seite zwei: Entwicklung von Snapchat-Storys zu zeitintensiv

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