Ruhestandsplanung: Den Milliardenmarkt knacken

„Viele Best Ager haben bereits im Laufe ihres Lebens entsprechende Finanzerfahrungen gemacht und beschäftigen sich nicht zum ersten Mal mit dem Thema Vorsorge und Vermögensaufbau. Sie sind sozusagen im Leben ‚gesettelt‘ und verfügen meist über angespartes Kapital und bestehende Vorsorgeverträge. Insofern haben sie oft klare Vorstellungen, was eine zusätzliche Vorsorge oder Anlage für sie leisten muss, zum Beispiel wie die Balance zwischen Renditechancen und Sicherheit aussehen soll oder welche Anlagezeiträume für sie infrage kommen“, sagt Kirstin Wiedemann, Referatsleiterin Marktmanagement Lebensversicherungsprodukt bei der Allianz Deutschland.

„Schäfchen ins Trockene bringen“

„Ältere Kunden möchten eher ihre ‚Schäfchen ins Trockene bringen‘, wohingegen jüngere Kunden bei ihrer Lebensplanung den Fokus auf den Berufsweg und damit eine Einkommensabsicherung legen.“ Jede Lebensphase habe ihre ganz individuellen Motive, Wünsche, Herausforderungen und Ziele.

Den Best Agern ist besonders wichtig, die erarbeitete Altersvorsorge und das aufgebaute Vermögen nicht mehr verlieren zu können.

„Grundsätzlich sind deutsche Sparer sicherheitsorientiert. Es geht um Altersvorsorge, und die Erfahrungen der Börsenblasen sind vielen noch im Gedächtnis. Also: lieber wenig Rendite, als mögliche Verluste“, sagt Thomas Gilleßen, Produktmanager Lebensversicherung der Hanse Merkur. (kb)

Lesen Sie den vollständigen Artikel in der aktuellen Cash.-Ausgabe 5/2017.

Foto: Shutterstock


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