24. April 2017, 06:15
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“Vermittler sollten sich eine eigene Leadsmaschine aufbauen”

Jürgen Fink ist Geschäftsführer des Berliner Beratungsunternehmens Salesurance.de – die Agentur für den digitalen Vertrieb. Im Cash.-Interview spricht er über die Arbeit mit gekauften Leads und erläutert, warum es sich für Vertriebe und Berater lohnt, auch selbst in der Leadsgenerierung aktiv zu werden.

Vermittler sollten sich eine eigene Leadsmaschine aufbauen

Jürgen Fink: “Der moderne Vermittler setzt auf den richtigen Mix aus gekauften und selbst generierten Datensätzen.”

Cash.: Welche Kundentypen sind über gekaufte Leads erreichbar?

Fink: Laut aktuellen Studien werden mehr als 80 Prozent aller Versicherungsabschlüsse via Online-Recherche vorbereitet, aber fast 60 Prozent der Kunden kaufen dann bei ihrem Berater vor Ort.

Diese Zahlen bestätigen unsere Erfahrungen, dass Interessenten unabhängig von Alter und Zielgruppe über Online-Marketing erreichbar sind, aber häufig den persönlichen Kontakt zum Berater wünschen.

Diese Interessenten sind heute grundsätzlich besser informiert und kompetitiver in ihren Entscheidungen. Wer eine Anfrage für ein Versicherungsprodukt stellt oder einen Berater vor Ort kontaktiert, erwartet schnelle und kompetente Hilfe – frei nach dem Motto “besser heute als morgen”.

Was bedeutet das für Makler?

Berater müssen diesen höheren Erwartungen gerecht werden. Schnelligkeit und Erreichbarkeit über alle digitalen und analogen Kanäle sind somit Grundsätze im Leadsverkauf und helfen erfolgreichen Verkäufern, Kunden zu begeistern: Sie reagieren umgehend auf Kundenanfragen und bauen schnell Vertrauen auf, um sich so von der Konkurrenz zu differenzieren.

Ein gewisses Maß an Hartnäckigkeit zahlt sich ebenfalls aus, denn der Interessent ist nicht auf das Angebot angewiesen, sondern entscheidet sich für den Anbieter, der ihn kompetent, schnell und mit kompetitiven Angeboten unterstützt.

Aus diesem Grund ist ein gutes Backoffice für Berater von Vorteil, denn damit können sie sich voll auf die Beratung konzentrieren und vom Erstkontakt bis zum Abschluss einen professionellen Eindruck beim Kunden vermitteln.

Seite zwei: “Optimaler Einstieg im Erstkontakt

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1 Kommentar

  1. Vertrag bei o.a. Firma im Januar 2017 abgeschlossen. Im Juni rief ein Mitarbeiter an, obwohl ich vor Vertragsbeginn klarmachte das ich nur zur Unterzeichnung bereit wenn alles von salesurance gemacht wird, sollte ich alles selbst machen. Falls das so ist, kann ich allen nur raten, ganz ohne Kosten, wenn man Zeit dazu hat nach kostenfreien Eintragungen in Verzeichnissen zu suchen und sich einzutragen. Da ich generell mit dieser Art Geschäftsgebaren nicht einverstanden bin habe ich im August und September, jeweils nach Erhalt der Rechnung, zum nächstmöglichen Ablauf gekündigt. Ohne jede Reaktion!!! Das von einer Firma die den Service geradezu verkauft. Das erinnert eher an dubiose Firmen im Ausland.
    Man ist auch zu keinerlei Entgegenkommen bereit und hat den Vertrag mit großer Frechheit um ein Jahr verlängert, was diese Firma in meinem Fall sicher bedauern wird. Ich werde das über 1000 Kontakte ohne Unterlass, auch mit Kopien eigener Unterlagen, verbreiten.

    Kommentar von Wilfried Strassnig Versicherungsmakler — 26. März 2018 @ 16:21

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