16. Mai 2017, 14:43
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Mylife legt im Netto-Geschäft zu

Die auf provisionsfreie Tarife spezialisierte Mylife Lebensversicherung aus Göttingen hat eigenen Angaben zufolge im vergangenen Geschäftsjahr deutliche Zuwächse im Kerngeschäftsfeld Netto-Produkte erzielt. Der Ausstieg aus dem Geschäftsfeld Restschuldversicherungen sei dadurch zu großen Teilen kompensiert worden.

Mylife legt im Netto-Geschäft zu

Der Göttinger Lebensversicherer Mylife hat die Beitragseinnahmen im Geschäft mit Netto-Policen im vergangenen Jahr um 45,5 Prozent auf 60,8 Millionen Euro gesteigert.

Wie die Mylife Lebensversicherung mitteilt, hat sie im Geschäftsjahr 2016 die Beitragseinnahmen im Kerngeschäft der Netto-Versicherungen mit einem Zuwachs von von 45,5 Prozent auf 60,8 Millionen Euro erneut gesteigert (Vorjahr: 36,6 Prozent auf 41,8 Millionen Euro). Dadurch habe sich der Ausstieg aus dem Geschäftsfeld Restschuldversicherungen bereits nach einem Jahr zu großen Teilen kompensiert.

Mylife erwartet deutliches Wachstum

Insgesamt wurden Beitragseinnahmen  von 74,1 Millionen Euro erzielt, das entspricht demnach einem Rückgang von 12,5 Prozent. Die Versicherungssumme im Kerngeschäftsfeld Netto-Produkte stieg im Bestand um 49,4 Prozent auf 727,9 Millionen Euro (Vorjahr: 487,1 Millionen Euro). Die Vertragsanzahl insgesamt sank indes – bedingt durch den auslaufenden Restschuldbestand – um 14,6 Prozent auf 106.013 Verträge (Vorjahr: 124.723 Verträge).

“Das Geschäftsjahr 2016 ist trotz schwieriger Marktbedingungen sehr positiv verlaufen. Die erfreuliche Geschäftsentwicklung bestätigt die, jetzt vollständig abgeschlossene, strategische Ausrichtung auf das Geschäft mit Netto-Versicherungen“, sagt Vorstandsvorsitzender Michael Dreibrodt. Wachstumstreiber seien die innovativen Produkte im fondsgebundenen Geschäft. Auch im laufenden Jahr rechne Mylife nach den ersten erfolgreichen Monaten mit deutlichem Wachstum.

Verwaltungskostenquote gesenkt

Wie die Mylife weiterhin mitteilt konnte im vergangenen Jahr die Verwaltungskostenquote deutlich auf 3,6 Prozent (2015: 4,5 Prozent) gesenkt werden. Im Geschäftsfeld Netto-Produkte sei mit 1,5 Prozent der Vorjahreswert erreicht worden. Zudem wurde die Abschlusskostenquote auf 2,6 Prozent (2015: 13,9 Prozent) reduziert. Für das Kerngeschäft beträgt sie demnach 1,4 Prozent (2015: 1,0 Prozent).

Die Stornoquote im Gesamtbestand beträgt 3,9 Prozent (2015: 4,6 Prozent) – im Netto-Geschäft 3,4 Prozent (2015: 4,2 Prozent). 2016 konnte ein Kapitalanlagergebnis mit einer Netto-Verzinsung von 4,4 Prozent erzielt werden. Die Kunden erhalten eine laufende Verzinsung von 2,8 Prozent für 2017. Das Jahresergebnis liegt mit 0,5 Millionen Euro auf Vorjahresniveau. (jb)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Versicherer europaweit unter Druck

Der Stoxx Europe 600 Insurance mit den Versicherungswerten ist am Freitag mit einem Abschlag von drei Prozent mit weitem Abstand schwächster Sektor in Europa gewesen. Auch im Dax lagen Allianz und Munich Re mit minus 1,5 Prozent am Ende.

mehr ...

Immobilien

Wohnungspolitik in Zeiten der Corona-Krise weltweit: Herausforderungen und Lösungen

Die Corona-Pandemie, die im Dezember 2019 ihren Anfang nahm und sich derzeit weltweit rasch ausbreitet, wirkt sich auf die Wirtschaft und damit auch auf den Immobilienmarkt spürbar aus. Private MieterInnen sind betroffen, wenn sie wegen der Eindämmungsbestimmungen kein oder deutlich weniger Einkommen beziehen. Erste Vorschläge und staatliche Maßnahmen zielen darauf ab, den gewerblichen und privaten MieterInnen und WohnimmobilienbesitzerInnen in diesen schwierigen Zeiten möglichst unbürokratisch zu helfen. Welche Regierung was beschlossen hat oder plant, stellt das DIW Berlin vor.

mehr ...

Investmentfonds

Coronakrise: “Gesundheit und stabile Wirtschaft schließen sich nicht aus”

Die geltenden Beschränkungen in Gesellschaft und Wirtschaft allmählich zu lockern und dabei die medizinische Versorgung der gesamten Bevölkerung zu sichern – dafür plädiert jetzt eine interdisziplinäre Gruppe renommierter Wissenschaftler. In ihrem Positionspapier zeigen die Forscher um ifo-Präsident Clemens Fuest und Martin Lohse, Präsident der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte, Wege zu diesem Ziel auf.

mehr ...

Berater

DIN-Norm 77230: Prüfungen jetzt online möglich

Wegen der Coronakrise bietet das Defino Institut für Finanznorm Prüfungen für die Zertifizierung zum “Spezialisten für die private Finanzanalyse – DIN 77230” ab sofort auch im Online-Verfahren an.

mehr ...

Sachwertanlagen

BVT schließt institutionellen US-Fonds und investiert erneut in Boston

Die BVT Unternehmensgruppe, München, hat über ihre Kapitalverwaltungsgesellschaft Derigo für den von ihr verwalteten geschlossenen Spezialfonds BVT Residential USA 12 die dritte Investition vorgenommen. Ein Nachfolge-Spezialfonds ist geplant.

mehr ...

Recht

Neuer Mieterschutz in Kraft: Wie Sie durch die Krise kommen

Ab heute gilt für Mieterinnen und Mieter, die durch finanzielle Einschnitte in besonderem Maße von der Corona-Krise betroffen sind, ein erweiterter Kündigungsschutz. Es ist aber für Betroffene laut GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen weitere Unterstützung nötig.

mehr ...