Riester-Rente: Eine schlechtgeredete Erfolgsgeschichte

Das Prinzip: Vorsorgesparer leiten vier Prozent ihres Vorjahreseinkommens in einen Riester-Vertrag. Der Staat fördert dies mit einer Grundzulage von bis zu 154 Euro pro Kopf und Jahr sowie einer Kinderzulage von 300 Euro (185 Euro bei vor 2008 Geborenen).

Riester-Sparer erzielen enorme Wertzuwächse

Eine alleinerziehende Mutter mit geringem Einkommen und zwei Kindern kann sich so etwa 90 Prozent des Sparkapitals aus öffentlichen Kassen besorgen. Wer Lohn- und Einkommenssteuer zahlt, profitiert sogar doppelt. Wie hoch der zusätzliche Zuschuss über die Steuerrückerstattung ausfällt, hängt von vielen Faktoren ab.

Bezieht man diese Zahlungen in Renditeberechnungen ein, erzielen Riester-Sparer enorme Wertzuwächse – auch im aktuellen Niedrigzinsumfeld! Ein Abschluss ist somit beinahe jeder Familie und auch vielen Alleinstehenden anzuraten. Jüngere Menschen, für die sich das Riestern besonders lohnt, müssen keine finanziellen Engpässe fürchten. Ihre Zahlungen passen sich den heutzutage üblichen wechselhaften Erwerbsbiografien an.

 „Qual der Wahl“ bei der Sparform

Sinkt das Einkommen, beispielsweise wegen Aufnahme einer Teilzeitstelle oder vorübergehender Beschäftigungslosigkeit, sind im Folgejahr auch geringere Beiträge zu entrichten. Im Extremfall fällt der Eigenanteil auf 60 Euro im Jahr. Grund- und Kinderzulage bleiben trotzdem erhalten, so dass ein Ruhenlassen des Vertrags aufgrund eines Geldengpasses kaum erforderlich erscheint.

Zudem besteht keine Bindung an einen bestimmten Arbeitgeber. Die angesparten Guthaben können bei einem Jobwechsel problemlos mitgenommen werden. Hinsichtlich Sparform haben Bürger die „Qual der Wahl“. Möglich sind unter anderem Banksparpläne, Fondssparpläne sowie die Förderung von Wohneigentum über den „Wohn-Riester„.

Seite drei: Sicherheit ist Trumpf

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